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Christian Klien fuhr in Abu Dhabi auf Rang 20

Christian Klien fuhr am Sonntag den Großen Preis von Abu Dhabi und beendete sein drittes Saisonrennen im Hispania Racing, HRT F1 Team auf Rang 20.

Der Vorarlberger kämpfte von Beginn an mit schlechtem Handling und brachte das Auto mit 2 Runden Rückstand eine Position hinter seinem Teamkollegen Bruno Senna ins Ziel.

Frage: Christian, wie lief der 50. Formel 1-Grand Prix deiner Karriere?

Christian Klien: Es war ein verdammt schwieriges Rennen. Nach dem Freitagtraining mussten wir die Bremsanlage wechseln, weil ich große Probleme hatte und irgendwie sind wir diese Probleme nicht mehr losgeworden. Am Start konnte ich Lucas Di Grassi überholen und kam in Kurve 5 auch gut durch das ganze Chaos nach dem Schumacher-Crash. Di Grassi hat mich dann unter Gelb überholt, aber scheinbar ist das niemandem aufgefallen. Leider ist dann relativ bald mein Funk ausgefallen, also mussten wir mit den guten alten Boxentafeln arbeiten. Auch die Trinkflasche hat schon am Start den Geist aufgegeben, daher war es bei dieser Hitze doppelt anstrengend.

Frage: Wieso war es diesmal nicht möglich am Teamkollegen vorbeizugehen?

Christian Klien: Bruno ist ein gutes Rennen gefahren. Beim Boxenstopp in der Safety Car-Phase kamen wir beide gleichzeitig rein, also hatte er als Besserplatzierter natürlich den Vortritt. Dann fuhren wir über 50 Runden lang praktisch hintereinander. Durchkommen ist immer das erste Ziel, also ist für unnötige da Attacken kein Platz. Die meiste Zeit verloren wir beim Überrunden. Das letzte was du brauchst, ist in den WM-Kampf einzugreifen. Also fährt man da schon mal gerne weit neben die Strecke, und das kostet dann 5-6 Sekunden, wenn ein Pulk vorbeigeht. Es ist eigentlich kein normales Rennfahren mehr. Wenn es dich auf der Geraden erwischt hast du Glück. In einem kurvigen Teil verlierst du massiv. Aber wir waren wieder halbwegs dran an Lotus und Virgin und konnten Virgin sogar in der WM hinter uns halten. Das ist ein großer Erfolg für diese Truppe, auf die am Saisonbeginn keiner einen Cent gesetzt hätte. Ich persönlich darf mich auch beim Team und vor allem Colin Kolles für diese Chance bedanken. Ich hoffe, ich habe das Vertrauen mit Leistung gerechtfertigt. Die Mannschaft verdient es auf jeden Fall, auch 2011 am Start zu sein.

Frage: Was sagst Du Sebastian Vettel als Weltmeister?

Christian Klien: Da kann man nur den Hut ziehen. Für ihn hat heute alles gepasst. Ich habe ja selbst erlebt, wo dieses Team noch vor drei Jahren gestanden ist und welch rasante Entwicklung man durchgemacht hat. Ich freue mich persönlich für die vielen Jungs dort, mit denen ich noch zusammengearbeitet habe. Sie haben sich’s wirklich verdient.

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