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Christa Kranzl: Staatssekretärin

"Ich werde auch in Zukunft nur mitreden, wo ich mich auskenne". Diesen Leitspruch gab sich Christa Kranzl 1999 auf den Weg, als sie das Amt der NÖ-Soziallandesrätin antrat.

Ob sie es in ihrer neuen Rolle als SPÖ-Staatssekretärin im SPÖ-Infrastrukturministerium auch so hält, weiß man wohl in wenigen Wochen.

Wenn immer wieder von Alfred Gusenbauers Freude an alten Weggefährten zu hören ist, dann wird er mit Kranzl eine ganz besondere Freude haben. Weil ältere Gefährten in der Politik hat er wenige. Die beiden haben schon gemeinsam die Schulbank gedrückt, also fast. Im Gymnasium Wieselburg war man in der Parallelklasse. Beide sind Matura-Jahrgang 1978.

Trotzdem war es nicht Gusenbauer, der Kranzl in die höhere Politik holte, sondern Karl Schlögl. Als dieser die Spitze der niederösterreichischen Landespartei übernahm, entsann er sich der langjährigen Persenbeuger Vizebürgermeisterin (1989-2005), die einen seiner Auftritte besonders effektiv gestaltet haben soll.

Und zur Überraschung vieler war die als ehrgeizig geltende Kommunalpolitikerin plötzlich als Nachfolgerin von Traude Votruba bestellt. Damit war auch ihre zivilberufliche Karriere zu Ende. Standesbeamtin und Gemeindesekretärin war Kranzl, ehe sie mit ihrem Mann eine Tischlerei eröffnete.

Als Landesrätin war Kranzl, der man einen Hang zur Selbstdarstellung aber auch Geradelinigkeit zuschreibt, für Schulen, soziale Verwaltung und Konsumentenschutz in Niederösterreich zuständig. Über die Grenzen des Landes hinaus wurde sie insbesondere durch ihre eher unglückliche Rolle in der Diskussion um das „Kleine Glücksspiel“ und ihr kategorisches „Nein“ dazu bekannt. Vom Glücksspielkonzern Novomatic wurde sie sogar wegen übler Nachrede (Kreditschädigung) und auf Unterlassung kreditschädigender Äußerungen geklagt. Kranzl, geboren am 19. April 1960, ist verheiratet und Mutter von zwei Söhnen.

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