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Chips, Cola und ein Brillantring

Ein Heiratsantrag unter dem Weihnachtsbaum ist an Romantik nicht zu überbieten. Der Verlobungsring spielt dabei eine wichtige Rolle. Wir verraten, wo er auf Knopfdruck zu erwerben ist, wie sich der Richtige überhaupt finden lässt und warum am Ende immer die Gefühle zählen. Eine Geschichte über „Glücks-Maschinen“, den richtigen Moment und ganz viel Herz.

Ja ich will! – Der Antrag markiert den Höhepunkt einer romantischen Reise, an dessen Anfang die Frage aller Fragen sowie ein funkelnder Verlobungsring stehen. Die meisten „Antragswilligen“ führt der Weg daher im Vorfeld zum Juwelier ihres Vertrauens, doch jetzt gibt es noch eine weitere kuriose Möglichkeit. Für alle, die sich nach Ladenschluss ganz spontan für diesen Meilenstein in ihrer Liebesgeschichte entschließen und noch keinen Ring in Händen halten, wurden im Rockefeller Center in New York gerade sechs ganz besondere Automaten aufgestellt. Neben T-Shirts, Keksen und Zahnbürsten können Verliebte dort auch einen Verlobungsring erwerben: Einfach Taste drücken, Kreditkarte zücken und schon steht einem Antrag mitten in der Nacht oder ganz früh am Morgen im Liebesrausch nichts mehr im Weg.

Gefühlvoll. Wer glaubt, dass es sich bei dem guten Stück um ein Modell à la Kaugummi-Automat handelt, liegt falsch. Der klassische Brillantring, Größe 52, aus 14 Karat Gold kostet umgerechnet 730 Euro und wurde von einem Juwelier in Brooklyn hergestellt. Gezogen wurde er bisher noch nicht. Die Chancen dürften sich vor Weihnachten allerdings erhöhen, denn der Platz vor dem Gebäude gehört zu den romantischsten Orten auf der ganzen Welt: Der Christbaum am Rockefeller Center ist mit seinen etwa 25 Metern Höhe, 45.000 LED-Leuchten und seinem Swarovski-Stern aus 25.000 Kristallen an der Spitze nicht nur eine beliebte Kulisse für zahlreiche Hollywood-Streifen, sondern auch die Location für Heiratsanträge. So ist es nicht auszuschließen, dass den einen oder anderen beim Eislaufen auf dem legendären Vorplatz oder beim Spaziergang durch die Fifth Avenue, vorbei an der St. Patrick’s Cathedral, hin zum Rockefeller Center, plötzlich die romantischen Gefühle überwältigen und „Mann“ schnell einen Ring braucht.

Für den Moment. Die Automaten haben übrigens noch mehr Nützliches für Heiratswillige zu bieten. So gibt es unter anderem noch goldene Manschettenknöpfe oder einen edlen Schlips für den Bräutigam sowie einen getrockneten Blumenstrauß für die zukünftige Braut, der drei Jahre lang duften soll. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, ist eben fast alles möglich. Obwohl, neu ist die Idee nicht: Im letzten Jahr hatte bereits ein Hotel in London den gleichen Einfall und bot kurzerhand hochwertige Verlobungsringe aus dem Automaten an. Im Bankside steht seither auf jedem Stock ein solches „Glücks-Maschinchen“ und es wurden bereits einige Ringe verkauft. Der Grund für die Popularität dürfte wohl im Preis von 140 Euro liegen. Heiratswillige bekommen dafür einen vergoldeten, größenverstellbaren Ring mit einem Labradorit – einem blau-grün-gold schimmernden Stein. Ob die Ringe später dann auch wirklich als Verlobungsring hergehalten haben oder nur als anerkennendes Geschenk für den Moment dienten, ist nicht bekannt.

Lovestory
Verbunden mit einem Verlobungsring ist immer die Geschichte zweier Menschen – die Magie gemeinsamer Erlebnisse, unvergesslicher Momente und
einzigartiger Gefühle. Danach richtet sich die individuelle Ringauswahl. Ein Diamant spiegelt all das wider, er steht für die Unendlichkeit der Liebe.

Mit Bedacht. Alle Verliebten, die derzeit keine Reisen nach New York oder London planen und generell bedachter mit ihrer Liebeserklärung umgehen, bleibt klassisch der Besuch beim Juwelier vor Ort. Der nimmt sich Zeit und beantwortet alle Fragen zu den aktuellen Trends, der perfekten Größe des Diamanten sowie den 4 C´s. Der Auswahlprozess ist eine höchst emotionale Angelegenheit, welcher mit fachlicher Unterstützung zur richtigen Entscheidung führt. Die Frage lautet zunächst, welcher Ring ihr wohl gefallen würde? „Die meisten Männer haben eine klare Vorstellung davon, was sich die Angebetete wünscht“, erklärt Thomas Jochum, Juwelier Präg Dornbirn, und führt weiter aus: „Verbunden mit einem Verlobungsring ist immer die Geschichte zweier Menschen – die Magie gemeinsamer Erlebnisse, Momente und Gefühle. Danach richtet sich die persönliche Ringauswahl.“ In vielen Fällen steht ein weißgoldener Solitär, also ein Ring mit nur einem Stein und einer Krappenfassung, ganz oben auf der Wunschliste. „Diamanten stehen für die Ewigkeit und Unendlichkeit der Liebe – daher sind sie so gefragt. Jeder Stein ist ein Unikat und vor Millionen von Jahren entstanden“, so der Schmuckexperte. „Gerade in den USA sind viele der Diamanten aus dem Labor, denn es existieren gar nicht so viele natürliche Steine, um die Nachfrage bedienen zu können. Hierzulande kann der Käufer beim Juwelier seines Vertrauens sicher sein, dass er einen echten Stein in der Qualität bekommt, die er sich vorstellt.“ Der Ring – individualisiert durch eingravierte Zeichen, Daten oder Fingerabdrücke – wird zum ultimativen Symbol dieser einzigartigen Liebesgeschichte. „Getragen am Ringfinger der linken Hand, repräsentiert er die direkte Verbindung zum Herzen.“ Im Falle von Jennifer Lopez ein riesiger Diamant im Smaragd-Schliff, der auf einer Platin-Schiene thront. Diesen „Klunker“ bekam die Sängerin und Schauspielerin im Frühling dieses Jahres von ihrem Verlobten Alex Rodriguez geschenkt. Damit sich die ganze Welt mit ihr freut, postete sie ein Bild auf Instagram und erntete dafür 5,5 Millionen Likes – davon viele von weiblichen Fans wie Kim Kardashian West und Naomi Campbell.

Eigenwillig. „Wenn die Angebetete es bunt liebt, darf es auch ein Verlobungsring mit Farbstein sein“, weiß Thomas Jochum. Im Falle von Katy Perry, die dieses Jahr am Valentinstag einen Verlobungsring mit Rubin geschenkt bekam, dürfte das durchaus passend sein. Für die Sängerin, die immer wieder durch einen eigenwilligen Kleiderstil auffiel und auf einem überdimensionalen Löwen zum Super Bowl geritten kam, musste es etwas ausgefallenes sein – dachte wahrscheinlich Orlando Bloom und hielt mit einem riesigen gelbgoldenen Ring in Blütenform um ihre Hand an. Gerahmt wird der fuchsiafarbene Mittelstein von acht diamantenen Blütenblättern. Auf ein funkelndes Vintagestück aus der Zeit zwischen 1800 und 1830 setzte der Schauspieler Karl Glusman, als er vor Model und Sängerin Zoe Kravitz niederkniete. Der Ring besteht aus fünf Diamanten im Rosenschliff, die in eine goldene Schiene eingebettet sind. Das Design entspricht keinem klassischen Verlobungsring, sodass zunächst niemandem auffiel, dass es sich um eben einen solchen handelt, bis die Tochter von Lenny Kravitz die frohe Botschaft via Instagram teilte.

Große Gefühle. Letztlich kommt es auf die Gefühle an. Der Verlobungsring ist eine wertvolle Geste: Ein Symbol für jetzt, für diesen Moment, für ein Leben lang. Der perfekte Anfang für eine Lovestory, oder?

Letztlich kommt es auf die Gefühle an: Der Verlobungsring als wertvolle Geste und ultimative Liebeserklärung stellt den Höhepunkt einer romantischen Reise dar. Übrigens: Statistisch gesehen haben Heiratsanträge zwischen Weihnachten und Silvester Hochsaison. Der perfekte Anfang für eine Lovestory!

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