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Chinesische Behörden weiten Medienzensur aus

Chinas Präsident Xi Jinping.
Chinas Präsident Xi Jinping. ©APA/AFP
Neben bestimmten politischen Inhalten sind zukünftig auch die Darstellung von Homosexualität, Zärtlichkeiten und Drogenabhängigkeit unerwünscht.

Die chinesische Regierung will die Medien und das Internet zukünftig noch strenger zensieren. Neben unerwünschten politischen Inhalten gelten zukünftig auch jede Erwähnung von Drogenabhängigkeit, Homosexualität und die Zurschaustellung von Zärtlichkeiten als unerwünscht, so sieht es eine neue Richtlinie vor.

Zärtlichkeiten zensiert

Die neuen Regeln sollen nicht nur für die sozialen Netzwerke und Medien gelten, sondern auch für Spielfilme, Dokumentationen und sogar Sportberichterstattung. Anbieter sollten darauf achten, dass alle Inhalte den sozialistischen Wertvorstellungen entsprechen.

China zensiert seit langem Internetinhalte, doch unter Präsident Xi Jinping hat die Zensur noch einmal zugenommen. Erst kürzlich wurden mehrere Klatschwebseiten vom Netz genommen, Online-Streaming wurde ausgesetzt, wegen unangemessener Inhalte.

(Reuters)

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