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China: Wieder ein Chemieunfall

Bei einem neuen Chemieunfall im Norden Chinas sind nach einem Zeitungsbericht rund zwei Millionen Liter alkalischen Abwassers in einen Fluss gelangt.

Der Zwischenfall ereignete sich bereits am 4. Februar in der Chemiefabrik Shaanxi Jintai, wie die Zeitung „Xin Jing Bao“ am Montag schrieb. Drei der vier Verarbeitungstanks der Fabrik seien eingestürzt, das Abwasser sei in den Fluss Wuding geflossen. Die Verantwortlichen hätten den Zwischenfall der örtlichen Umweltbehörde verschwiegen.

Die Behörden seien am 5. Februar von Bewohnern der Stadt Mianzhi alarmiert worden. Über das Ausmaß des Schadens war zunächst nichts bekannt. In den vergangenen Monaten sind in China mehrere Chemieunfälle bekannt geworden. Beim folgenschwersten gelangten im November nach einer Explosion in einem Chemiewerk in Jilin rund 100 Tonnen Benzol und andere Giftstoffe in den Fluss Songhua.

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