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China senkt Sozialabgaben zur Arbeitsmarkt-Stabilisierung

Zur Stabilisierung des Arbeitsmarktes kommt die chinesische Regierung den Unternehmen bei den Sozialabgaben entgegen. Firmen, die niemanden entließen, sollten die Hälfte ihres Vorjahresbeitrags zur Arbeitslosenversicherung zurückerhalten, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag einen ranghohen Vertreter des Arbeitsministeriums. Die entsprechenden Pläne würden beschleunigt.

In diesem Jahr drängten allein in den städtischen Regionen über 15 Millionen Jobsuchende auf den Arbeitsmarkt, darunter fast 8,4 Millionen mit abgeschlossenem Studium, sagte der Beamte. Hochschulabsolventen, Wanderarbeitern und Veteranen sollten gezielte Unterstützung bei der Stellensuche angeboten werden. Die Arbeitslosenquote in den Städten lag Ende 2018 laut Xinhua bei 3,8 Prozent.

China kämpft mit den Folgen einer Konjunkturabkühlung und des Zollstreits mit den USA. Nach Angaben aus Regierungskreisen wird die Staatsführung daher voraussichtlich nur noch einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes von sechs bis 6,5 Prozent anpeilen. Für 2018 hatte die Regierung noch ein Plus von “rund 6,5 Prozent” als Ziel ausgegeben.

(APA/ag.)

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