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China: Bush besuchte evangelischen Gottesdienst

Zum Auftakt seines Staatsbesuchs in China hat US-Präsident George W. Bush am Sonntag in der Früh demonstrativ einen evangelischen Gottesdienst besucht.

Gemeinsam mit seiner Frau betete Bush in der von anglikanischen Missionaren im 11. Jahrhundert erbauten und während der Kulturrevolution geschlossenen Kirche von Gangwashi im Westen der Hauptstadt. Es handelt sich um eine von fünf offiziell anerkannten protestantischen Kirchen in der chinesischen Haupstadt.

Anschließend sagte Bush, er wünschte, die chinesische Regierung fürchtete sich nicht vor Christen, die sich offen zum Gebet versammelten. „Eine gesunde Gesellschaft ist eine Gesellschaft, die jeden Glauben begrüßt“, sagte er. „Gott segne die Christen in China“, schrieb der US-Präsident in das Gästebuch der Kirche. „In Liebe und Respekt“, ergänzte Bushs Frau Laura, bevor der Pfarrer den beiden chinesische Bibeln aushändigte.

Bereits im Vorfeld seines China-Besuchs hatte Bush am Mittwoch an die Regierung in Peking appelliert, ihren Bürgern mehr politische und religiöse Freiheiten einzuräumen. Diese reagierte kühl. In China leben 80 Millionen Christen, die in offiziell zugelassenen Kirchen ihrem Glauben nachgehen können. Jedoch ziehen mehrere Millionen von ihnen Untergrund-Kirchen vor, die nicht die Autorität des Staates anerkennen.

Erst in der vergangenen Woche wurden im Norden des Landes wieder elf Mitglieder der katholischen Untergrundkirche festgenommen. In der vergangenen Woche war ein protestantischer Geistlicher zu drei Jahren Haft verurteilt worden, weil er als Privatmann die Bibel und andere religiöse Texte herausgegeben hatte.

Für Sonntag wollte der US-Präsident zu Gespräche mit Präsident Hu Jintao und Ministerpräsident Wen Jiabao zusammenkommen. Dabei sollte es um offene Fragen im Verhältnis der beiden Staaten gehen. Beobachter gingen davon aus, dass Bush seine Forderung nach mehr Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in der Volksrepublik bekräftigen würde. Auch der große Überschuss Chinas im Handel mit den USA und die aus US-Sicht unterbewertete chinesische Währung dürften eine Rolle spielen. Zudem wollte Bush mit der Pekinger Führung über die sich ausbreitende Vogelgrippe beraten. Am Montag schließt Bush seine Asien-Rundreise mit einem Besuch in der Mongolei ab.

Delegationskreise bestätigten indes laut amerikanischen Presseberichten, dass China 70 Flugzeuge vom Typ Boeing 737 im Wert von fünf Milliarden US-Dollar (4,28 Mrd. Euro) kaufen wolle.

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