China: 600.000 wegen "Talim" evakuiert

Aus Angst vor dem Taifun „Talim“ sind an der Südostküste Chinas etwa 600.000 Menschen evakuiert worden. "Talim" werde voraussichtlich der stärkste Wirbelsturm sein, der China dieses Jahr trifft.

Dies sagte Zhang Ling vom Nationalen Zentrum für Meteorologie am Donnerstag laut der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua.

In der Küstenprovinz Fujian verkündeten die Behörden die höchste Gefahrenstufe und warnten vor Überschwemmungen und Erdrutschen. Alle Schulen der Provinz sollen bis Montag geschlossen bleiben. Im Juli hatte der Taifun „Haitang“ die südostchinesischen Provinzen Fujian und Zhejiang verwüstet. Dabei starben 17 Menschen.

Beim Durchzug von „Talim“ über Taiwan kamen am Donnerstag zwei Menschen ums Leben, 39 wurden verletzt. Die beiden Männer seien ertrunken, teilten die Rettungskräfte mit. Am Mittwoch waren aus Angst vor Erdrutschen zahlreiche Dörfer im Norden und im Zentrum des Landes evakuiert worden. Der Flugverkehr wurde durch den Wirbelsturm stark beeinträchtigt, die Börse in Taipeh musste den Handel einstellen, landesweit wurden Schule geschlossen.

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