China: 47 Tote nach Sprengstoffunfall

Bei einem Sprengstoff-Unglück in China sind am Freitag mindestens 47 Menschen durch die gewaltige Explosion getötet worden. Feuer in Bauernhaus löste Explosion aus.

Dutzende Menschen seien bei der Detonation im Dorf Dongzhai in der nordchinesischen Provinz Shanxi verletzt worden, meldete die halbamtliche Nachrichtenagentur China News Service.

Rettungskräfte suchten in den Trümmern nach weiteren Opfern. Nach offiziellen Angaben war unklar, wie viele Menschen vermisst wurden. Der Sprengstoff explodierte in einem Bauernhaus.

Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Ursache der Explosion auf. Vorläufigen Untersuchungen zufolge löste ein Feuer das Unglück aus. In China können explosive Materialien in vielen ländlichen Gegenden relativ leicht gekauft werden, häufig werden sie in Wohnhäusern oder in der Nähe gelagert. Eingesetzt werden die Sprengstoffe im Bergbau und im Baugewerbe.

Ende Juni waren in der Nachbarprovinz Shaanxi mindestens elf Menschen bei der Explosion von illegal gelagertem Dynamit ums Leben gekommen. 20 weitere Menschen wurden verletzt, als der Sprengstoff in einem Bauernhaus explodierte. Zahlreiche Gebäude des Dorfes wurden damals laut einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua zerstört.

In der Provinz Anhui im Osten des Landes starben Mitte Juni mindestens 16 Menschen infolge einer Detonation in einer Sprengstofffabrik. Die Anlage wurde zerstört, dort war Sprengstoff für den Bergbau und andere zivile Zwecke hergestellt worden.

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