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Chemie-Nobelpreis für zellulären „Müllschlucker“

Der Nobelpreis für Chemie 2004 geht an Aaron Ciechanover und Avram Hershko, beide vom „Technion“, dem Israel Institute of Technology in Haifa, und Irwin Rose von der University of California in Irvine (USA).

Das gab die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften heute, Mittwoch, in Stockholm bekannt. Sie erhalten die Auszeichnung für die Entdeckung des „Ubiquitin-Systems“, das für den Abbau von Proteinen in Körperzellen verantwortlich ist und damit eine Art zellulären Müllschlucker darstellt.

Die Auszeichnung ist wie im Vorjahr mit zehn Millionen Kronen (1,1 Mill. Euro) dotiert und wird am 10. Dezember, dem Todestag des Stifters Alfred Nobel, in Stockholm überreicht. Im vergangenen Jahr wurde die begehrte Auszeichnung im Bereich Chemie jeweils zur Hälfte an die beiden US-Forscher Peter Agre von der Johns Hopkins University School of Medicine und Roderick MacKinnon vom Howard Hughes Medical Institute an der New Yorker Rockefeller University vergeben, und zwar für ihre Arbeiten zur Funktion von Kanälen in der Zellwand, durch die der Austausch von Wasser und Ionen erfolgt.

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