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Chelsea und Liverpool im CL-Halbfinale

Dribbler Hleb kam gegen rote Kampfkraft nicht an
Dribbler Hleb kam gegen rote Kampfkraft nicht an ©APA (epa)
Chelsea und Liverpool haben am Dienstag mit Heimvorteil im Rücken den Einzug ins Halbfinale der Champions League geschafft. Chelsea setzte sich im Viertelfinal-Rückspiel gegen Fenerbahce Istanbul 2:0 durch und erreichte mit gesamt 3:2 Toren zum vierten Mal die Runde der letzten vier, Liverpool steht durch ein hochdramatisches 4:2 gegen Arsenal mit einem Score von 5:3 zum dritten Mal im Halbfinale.

Dort kommt es damit zu einem weiteren rein-englischen Duell zwischen den beiden Clubs. Dieses Halbfinal-Duell hatte es bereits 2005 und 2007 gegeben, jeweils mit dem besseren Ende für Liverpool.

Die Anfangsphase gehörte klar den Gästen, die auch in Führung gingen. Nach Pass von Aleksandr Hleb donnerte Abou Diaby den Ball aus halbrechter Position und spitzem Winkel ins kurze Eck (13.). Den Hausherren glückte gleich mit ihrer ersten Chance der Ausgleich, nach Corner von Steven Gerrard setzte Abwehr-Turm Sami Hyypia einen wuchtigen Kopfball aus elf Metern ins rechte Kreuzeck (30.). Danach war das traditionsreiche Duell ausgeglichen, ehe Liverpool Mitte der zweiten Hälfte die Weichen Richtung Halbfinale stellte und sich die Ereignisse überschlugen. Der bis dahin farblose Torres versetzte Senderos und ließ Arsenal-Goalie Manuel Almunia mit einem Schuss aus elf Metern ins linke Kreuzeck keine Chance (69.). Doch Arsenal kämpfte sich noch einmal zurück. Theo Walcott legte ein Solo über fast das gesamte Feld hin, bediente Emmanuel Adebayor und dieser stellte auf 2:2 (84.). Kolo Toure brachte im Gegenzug im Arsenal-Strafraum Ryan Babel zu Fall, den Elfmeter verwertete Captain Gerrard souverän und eiskalt (85.). Per Konter legte Babel dann sogar noch das 4:2 nach (92.).

Chelsea, im Europacup seit Februar 2006 an der heimischen Stamford Bridge unbesiegt, untermauerte nach dem 1:2 in Istanbul sehr rasch seine Favoritenrolle. Nach Freistoß von Franck Lampard von der rechten Seite war Michael Ballack per Kopfball ins linke Eck zur Stelle (3.). Danach schalteten die “Blues” einen Gang zurück, das in der Champions League nunmehr acht Auswärtspartien sieglose Fenerbahce (zwei Remis, sechs Niederlagen) wurde jedoch nicht gefährlich. Auf das 100. Champions-League-Tor von Chelsea warteten die Fans bis Minute 87, als Lampard nach Essien-Querpass aus kurzer Distanz zum Endstand einschoss.

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