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Chelsea trotz 2:3 im Semifinale

Chelsea ist am Dienstag ins Semifinale der Fußball-Champions-League eingezogen. Die Engländer mussten sich auswärts im Olympiastadion gegen Bayern München mit 2:3 geschlagen geben.

Sie schafften aber dank des 4:2 aus dem Hinspiel den Aufstieg. Der zweite Semifinalist stand zunächst nicht definitiv fest, weil die Partie Inter Mailand – AC Milan (Hinspiel 0:2) beim Stand von 1:0 für Milan in der 72. Minute abgebrochen wurde.

Im ausverkauften Olympia-Stadion begannen die Bayern vor 59.000 Zuschauern, darunter österreichische Sportprominenz wie Herzog, Konsel und Roman Hagara, zwar engagiert, vergaben aber gute Chancen durch Schweinsteiger (18., 32.) und Ballack (41.). Effizienter war da schon der englische Tabellenführer, der durch einen von Lucio abgefälschten Lampard-Schuss aus über 20 Metern in Führung ging.

Nach dem Seitenwechsel setzten die Münchner alles auf eine Karte und wurden mit dem 1:1 durch Pizarro belohnt. Chelsea-Goalie Cech hatte einen Kopfball von Makaay an die Stange gelenkt, Pizarro, der beim Kopfball allerdings im Abseits stand, staubte in der 65. Minute ab.

Es folgten Chancen von Lizarazu (69./seine abgefälschte Flanke ging an die Latte) und Ballack (70./Gudjohnsen rettete auf der Linie), ehe Drogba in der 80. Minute für die Entscheidung zu Gunsten von Chelsea sorgte. Die Bayern kämpften zwar weiterhin beherzt, ihre Tore durch Guerrero (90.) und Scholl (95.) kamen aber zu spät.

Chelsea bekommt es nun im Semifinale mit dem Sieger des Mittwoch-Duells Juventus Turin/Liverpool (Hinspiel 1:2) zu tun.

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