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CH: 103. Auslandsreise des Papstes

Der Besuch von Papst Johannes Paul II. vom 5. und 6. Juni wird die 103. Auslandreise des Kirchenführers seit seiner Wahl am 16. Oktober 1978 sein.

129 Länder hat er besucht, mehr als 1,2 Millionen Kilometer absolviert und dabei 3.300 Reden gehalten. Seit seiner ersten Auslandreise, die ihn 1979 nach Zentralamerika führte, hat der unermüdliche Globetrotter zusammengerechnet 31 Mal die Welt umrundet oder über drei Mal die Distanz zwischen Erde und Mond zurückgelegt.

Dabei hat er 26 Monate „im Ausland“ gelebt, was etwa zehn Prozent seines Pontifikats ausmacht. Diese Zahlen veröffentlichte der Vatikan auf seinen Internet-Seiten. Praktisch alle Menschen mit römisch-katholischen Glauben auf der Welt hatten somit die Möglichkeit, den Papst bei einem solchen Besuch in ihrem Heimatland zu sehen. Nur gerade China, Russland und Vietnam hat der Johannes Paul II. nie mit seiner Anwesenheit beehrt.

Zu den bevorzugten Destinationen des Kirchenführers gehören sein Heimatland Polen, das er acht Mal offiziell besuchte, die Vereinigten Staaten, mit sieben Besuchen, gefolgt von Spanien und Mexiko mit je fünf Besuchen.

Der Schweizer Besuch ist bereits der dritte: Der erste fand am 15. Juni 1982 statt, als er den internationalen Organisationen in Genf seine Aufwartung machte. Im Juni 1984 besuchte er während sechs Tagen, 14 Städte und Ortschaften, darunter Einsiedeln, Sitten, Lugano und Luzern.

Trotz seiner angeschlagenen Gesundheit will der 84-Jährige keinesfalls kürzer treten. Bestätigt hat er bereits, dass er am 5. September im italienischen Loreto an einer nationalen Pilgerfahrt teilnimmt. Am 15. August will er dem französischen Wallfahrtsort Lourdes seine Aufwartung machen.

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