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CBD-Verbot: Macht die EU "den Ofen" aus?

Jetzt wehren sich Hanf-Verband & Shopbesitzer
Jetzt wehren sich Hanf-Verband & Shopbesitzer ©dpa
Die EU-Kommission hat jetzt angekündigt, CBD-Produkte als Suchtmittel einzustufen und damit faktisch zu verbieten.

Die Plattform Zukunft Hanf Österreich will sich gegen ein drohendes Verbot von CBD-Produkten wehren und sammelt ab sofort Unterschriften.

CBD (Cannabidiol) ist ein Wirkstoff aus der Hanfpflanze, der in reinem Zustand keinen Rausch herbeiführt. 2019 sei in Österreich auf rund 2.000 Hektar Nutz-Hanf aus dem EU-Sortenkatalog angebaut worden.

Im vergangenen Jahr wurde damit demnach ein Umsatz von 68,77 Millionen Euro erwirtschaftet. Nun drohe CBD ein Verbot: "Die EU-Kommission hat jetzt angekündigt, es als Suchtmittel einzustufen und damit faktisch zu verbieten", sagte Martina Friedl von der Firma Deep Nature Project, die auch als Geschäftsführerin der von vier heimischen Betrieben gegründeten Plattform fungiert.

1.500 Arbeitsplätze

"Es gibt österreichweit 1.500 Arbeitsplätze in der natürlichen Hanf-Produktion. Das sind 1.500 Menschen, die durch diesen Wirtschaftszweig ein Einkommen haben", betonte Sven Reinwein, Geschäftsführer von cannhelp, bei der Präsentation der Kampagne #CBDbleibt". "Die Hanfbrache ist einer Politik ausgesetzt, wo es keine Entscheidungen, keine Ansprechpartner und keine Rechtssicherheit mehr gibt. Dadurch wird eine innovative Branche mit absolut sicheren Produkten und unglaublichem Zukunftspotenzial gefährdet", kritisierte Stefan Denk von BioBloom. Die WHO habe schon 2018 dem Wirkstoff "sowohl eine gute Verträglichkeit und als auch ein gutes Sicherheitsprofil" bestätigt, sagte Sofie Sagmeister von Magu CBD.

Die Bundesregierung müsse "natürliches CBD nach langem Hin und Her endlich rechtlich absichern" und sich auch im EU-Rat dafür einsetzen, forderten die Initiatoren. Die Plattform will bis Mitte November Unterschriften sammeln. Bis Anfang Dezember sei eine Entscheidung des EU-Rates zu erwarten.

(APA)

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