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Cartier für EM-Start zu wenig fit

Rob Raskin versteht die Welt nicht mehr. Am Mittwoch fand vor dem Start der Springreiter-EM in San Patrignano die zweite veterinärmedizinische Untersuchung für seinen 10-jährigen Holsteiner Wallach Cartier PSG statt.

Das Urteil des spanischen Tierarztes war wegen einer alten Verletzung erneut negativ bzw. „eher negativ“. „Der Arzt hat verlangt, dass Cartier vor jedem Start zum Vet-Check muss,“ erklärte ein mehr als enttäuschter Raskin. „Nach dem Trainingsspringen haben die Mannschaft und ich entschieden, dass ich nicht starten werde. Es wäre für das Team eine zu große Belastung.“

Dabei hatte sich der Feldkircher nach dem ersten Vet-Check noch Hoffnungen gemacht. „Noch vor der Abreise wurde Cartier zu Hause untersucht, alles war in Ordnung. Auch der österreichische Teamarzt konnte keine Verletzung feststellen, die einen Start gefährdet hätte. Nun kann ich nicht starten, ich weiß noch nicht, wie es weiter geht,“ so der 34-Jährige.

Auch Österreichs Springreferentin Gabi Morbitzer teilte das Leid mit dem Vorarlberger: „Rob ist ein äußerst erfahrener Reiter. Es tut mir wirklich sehr leid für ihn. Er wird der Mannschaft fehlen.“

Krackow ersetzt Raskin

Anstelle von Raskin wird nun Jürgen Krackow der fünfte Mann in der österreichischen Equipe sein. Heute startet die Springreiter-Europameisterschaft mit der ersten Wertungsprüfung (Einzel- und Teamwettbewerb). Das Preisgeld bei der EM beträgt insgesamt 350.000 Euro. Als Titelverteidiger im Einzel geht der Deutsche Christian Ahlmann ins Turnier.

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