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Caritas will Diskussion zur Arbeitsmarktpolitik

Ältere Arbeitssuchende tun sich meist schwerer als jüngere - bringen aber auch eigene Talente mit.
Ältere Arbeitssuchende tun sich meist schwerer als jüngere - bringen aber auch eigene Talente mit. ©Bilderbox
Lustenau - Der erste Trend Report rege eine Diskussion über die Arbeitsmarktpolitik an, ist man bei der Caritas Vorarlberg überzeugt. Wir waren bei dem Pressegespräch aus dem Carla Einkaufspark in Lustenau.

Der am Mittwoch veröffentliche Trend Report “Arbeitsmarkt Vorarlberg” des Zukunftsinstitutes und der Caritas Vorarlberg zeigt die zukünftigen Veränderungen am Arbeitsmarkt, die schon jetzt für Arbeitnehmer und Arbeitslose über 50 Jahre spürbar sind. Die Gesellschaft werde immer älter, während sich unser Bild von Alter kaum verändert habe. Dabei seien die heutigen 60-jährigen auf dem gesundheitlichen Stand von 45-Jährigen früherer Generationen. Zwar hätten manche Unternehmen unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit ihre gesellschaftliche Verantwortung erkannt, in vielen Personalabteilungen werde aber kaum reagiert. In vielen Unternehmen werde das Wort “Talent” immer noch mit Jugend verbunden, ältere Personen so bereits unbewusst aussortiert.

Wenn sich dies nicht ändere, werde man in wenigen Jahren vor größeren Problemen auf dem Arbeitsmarkt stehen. Aus Sicht der Caritas sollte der Trendreport bereits jetzt zu Überlegungen anregen, bevor der gesellschaftliche Wandel zu einem gesellschaftlichen Problem werde. Als Vorbild könnten hier wieder einmal die nordischen Staaten dienen. In Skandinavien habe man ein positiveres Bild von Arbeitslosigkeit als Zeitraum zwischen zwei Beschäftigungen. Auch identifiziert sich der Skandinavier weniger über seine Karriere und Beschäftigung als es noch bei uns der Fall ist.

Im Bregenzer Siechenhaus diskutieren Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Sozialpartner über einen langfristigen Masterplan.

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