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Campus Schendlingen-Vorkloster soll neue Chancen für Integration bieten

Cluster statt Klassen erwartet die Schüler
Cluster statt Klassen erwartet die Schüler ©Riegger Bär-Querformat
Bregenz - Innerhalb der nächsten drei Jahre entsteht in Schendlingen-Vorkloster der erste Bregenzer Schulcampus, der als gemeinsame Schule Volks- und Mittelschule in sich vereint. Hier wird auch der integrative Charakter des neuen Konzepts auf die Probe gestellt.

In wenigen Jahren gehen die Schüler der Volksschule Schendlingen und der Mittelschule Vorkloster in eine gemeinsame Schule, den Schulcampus Schendlingen-Vorkloster. Von den knapp über 600 Schülern beider Schulen haben 65 Prozent der Schüler eine nichtdeutsche Muttersprache (Stand 2013). Das stellt die Pädagogen vor eine besondere Aufgabe.

Cluster statt Klassen

Mit dem beschlossenen neuen Bildungskonzept will man in Bregenz neue Wege beschreiten – auch in der Integration. An den künftig drei Campus wird keine Klasse mehr einen eigenen Klassenraum haben. Stattdessen teilen sich jeweils drei Klassen einen so genannten Cluster. Diese sind 400 Quadratmeter groß und bestehen aus mehreren Räumen, die zu einem zentralen Gemeinschaftsraum hin offen sind. Hinzu kommen eine Freifläche, WC-Anlagen und jeweils ein Lehrerzimmer. So gesehen eine Schule innerhalb der Schule.

Campus habe integrativen Charakter

Gemeinderatswahl …VP Bregenz
Gemeinderatswahl …VP Bregenz
Aus der Sicht von Stadtrat Mag. Michael Rauth wird der Campus damit einen stark integrativen Charakter haben. Denn in den Clustern könnten die Schüler je nach Fach in verschiedenen Gruppen unterrichtet werden und jeder Schüler soll somit auch in seinem eigenen Tempo lernen können. Niemand müsse daher fürchten, dass sein Kind auf der Strecke bleibe und nicht gefördert werde. Die neue Unterrichtsmethode führe stattdessen zu mehr Chancengleichheit. So zumindest die viel versprechende Theorie.

Konzept verlangt nach ausreichend Lehrern

In der Praxis bedeutet das neue Konzept jedoch  auch, dass entsprechend viele und gut ausgebildete Lehrer zur Umsetzung gebraucht werden. Derzeit sind für jeden Cluster je nach Schulstufe vier bis sechs Lehrer vorgesehen, die den Unterricht gemeinsam organisieren. Man habe laut Rauth bereits jetzt an beiden Schulen motivierte und kompetente Lehrkräfte. Dennoch, der Erfolg hängt auch von der Anzahl der Lehrer ab. Wieviele Lehrer der Campus am Schluss hat, ist jedoch Landessache. Eine hohe Anzahl von Lehrkräften sei jedoch für Rauth “wünschenswert”.

Offene Räume sollen die Schule prägen - Rieggler Bär-Querformat
Offene Räume sollen die Schule prägen - Rieggler Bär-Querformat ©Offene Räume sollen die Schule prägen – Riegger Bär-Querformat

Gespräche mit Land Vorarlberg

Bereits jetzt habe man an beiden Schulen Maßnahmen zur besseren Integration getroffen. Dazu zählt auch das Projekt “Leuchtturm” für sozial und wirtschaftlich benachteiligte Kinder. Dies soll am neuen Campus fortgeführt werden. Auch die Schulsozialarbeit soll an die neuen Bedingungen angepasst werden. Dies wird sich jedoch ebenfalls erst in den Gesprächen mit dem Land Vorarlberg entscheiden.

 

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