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Camping in Vorarlberg auf dem Vormarsch - auch ohne Wildcamping

©VOL.AT/Hofmeister
Dornbirn. Camping wird wieder beliebter und teilweise auch luxuriöser. Auch in Vorarlberg bemerkt man die Entwicklung. Für Wildcamper gibt es hierzulande jedoch auch weiter keine Angebote.

Vorarlbergs Campingplätze sind vor allem bei ausländischen Gästen beliebt: Im Tourismusjahr 2016 waren von den 93.528 Gastankünften 87.001 von außerhalb Österreichs. Erstmals gab es in Vorarlberg mehr als 9 Millionen Nächtigungen, davon 394.313 auf Campingplätzen. Mit durchschnittlich 4,2 Tage sind die Camper außerdem etwas länger in Vorarlberg als der Durchschnittsgast.

Zelten wird beliebter

Damit liegt Vorarlberg mit “nur” 35 Campingplätzen auf Platz vier in Österreich – und die Zahl der Campingübernachtungen steigt seit Jahren. 2015 waren es noch 374.908 Nächtigungen, in nur fünf Jahren seien es an die 60.000 zusätzlichen Nächtigungen. Was außerdem hinzu kommt: Die Camper sind auch verstärkt in der Nebensaison im Ländle.

Glamour am Zeltplatz

Wer nun dabei vor allem an kostengünstigen Urlaub denkt, könnte sich täuschen. Mit Glamping gibt es den Trend hin zu aufwändigeren Unterkünften. Das Kunstwort setzt sich aus Glamour und Camping zusammen. Die Ausprägungen sind vielseitig und reichen vom Tropenzelt mit eingebauter Dusche und Raumaufteilung über umgebaute Zirkuswagen mit Küche und Sanitärräumen als Zeltersatz bis hin zu kleinen Holzhäuschen mit Heizung.

Vorarlberg sieht sich auf gutem Weg

Auch bei Vorarlberg Tourismus ist man bereits auf den Trend hin zum Campen aufmerksam geworden.  Das Angebot in den Campingplätzen reagiere bereits darauf, dies zeige sich auch in den Bewertungen. Für manche Camper gibt es in ganz Österreich ein Manko: Wildcampen ist und bleibt verboten und unerwünscht – mit gutem Grund aus Sicht von Christian Schützinger von Vorarlberg Tourismus.

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