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BZÖ-Hagen: "Haberzettl ist Sargnagel der ÖBB"

Wien/Bregenz - Der Vorarlberger BZÖ-Nationalratsabgeordnete Christoph Hagen hat am Mittwoch in der Nationalratssitzung kritisiert, dass bei den ÖBB Politik und Gewerkschaft zu viel Einfluss haben würden.

“Haberzettel blockiert alles, Haberzettl ist der Sargnagel der ÖBB”, so BZÖ-Verkehrssprecher Abg. Christoph Hagen in der Aktuellen Stunde. Sein Rat an den Gewerkschafter: “Werden Sie doch gleich ÖBB-Generaldirektor!” – den Verdienst habe Haberzettl bereits. Verkehrsministerin Bures sei laut Hagen in ihrer Rede alle Antworten schuldig geblieben. “Schaffen Sie die Baustelle in der ÖBB ab!”, forderte Hagen Bures auf.

Hagen kritisierte, dass bei den ÖBB Freunderlwirtschaft üblich sei und Politik sowie Gewerkschaft viel zu viel Einfluss haben. Hagen: “Die Gewerkschaft hat die Hebel in der Hand, die Politik hat in den ÖBB zu viel Einfluss – es kann keine Arbeit geleistet werden!” Gleichzeitig gebe es Sonderverträge für alle vor 1996 eingestellten ÖBB-Mitarbeiter – sie können mit 52 Jahren in Pension gehen. “Da hat es noch nicht einmal die Hacklerregelung gegeben, ist das Gerechtigkeit?” fragte Hagen.

Gleichzeitig gebe es aber massive Probleme, so sei es etwa für Hagen nicht möglich, von Vorarlberg mit dem Zug zu den Plenarsitzungen zu fahren – und pünktlich anzukommen. Verkehrsministerin Bures wieder sei nicht im Stande, Details zu den Verzögerungen bei der Koralmbahn bekannt zu geben. Dazu gebe es weitere Probleme: “Der Güterbahnhof Wolfurt platzt aus allen Nähten, wann passiert da endlich etwas?”, fragte Hagen.

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