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Butter geklaut: Alles in Butter nach Freispruch

Diebstahl von sechs Kilo Butter wurde verhandelt.
Diebstahl von sechs Kilo Butter wurde verhandelt. ©Symbolbild/Bilderbox
Freispruch von Begünstigung, Diebstahl- Schuldspruch für den Mitangeklagten.

Im Strafprozess um gestohlene Butter ist für den Zweitangeklagten mittlerweile alles in Butter. Denn der von Stephan Wirth verteidigte 24-Jährige wurde am Landesgericht Feldkirch freigesprochen. Das Urteil ist allerdings nicht rechtskräftig. Dem Vorbestraften wurde nicht der Diebstahl selbst, sondern Begünstigung vorgeworfen. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft hat er den Butterdieb nicht bekanntgegeben und ihn damit verbotenerweise gedeckt.

Schuldig gesprochen wegen des Butterdiebstahls wurde der Erstangeklagte. Der Vorbestrafte wurde zu 1500 Euro verurteilt – 50 Tagessätze zu je 30 Euro. Das Urteil, das der Angeklagte annahm, ist nicht rechtskräftig.

Richter Peter Mück ist der Meinung, dass der Erstangeklagte die sechs Kilogramm Butter im Wert von 25 Euro gestohlen hat. Der junge Mann selbst behauptet, er sei stark alkoholisiert gewesen. Deshalb könne er sich nicht daran erinnern, ob er der Dieb gewesen sei oder ein anderer.

Nach dem Besuch der Harder Discothek „Nachtschicht“ hatten sich die jungen Männer nach eigenen Angaben im Morgengrauen bei einem Videothek-Automaten noch einen Videofilm ausleihen wollen. Dafür hätten sie ihr Auto neben einem Geschäft in Hard abgestellt, das gerade von einem Milchauto beliefert wurde.

Unbemerkter Moment

Das Gericht nahm an, dass es der Erstangeklagte war, der während der Anlieferung in einem unbemerkten Moment ins Milchauto stieg und sechs Kilo Butter entwendete. Der Butter-Diebstahl allein wäre ein Fall für das Bezirksgericht Bregenz gewesen. Weil allerdings auch Begünstigung angeklagt war, war das Landesgericht zuständig.

Die beiden angeklagten Vorbestraften ermahnte der Richter am Ende der Verhandlung dazu, endlich „keine Scheiße mehr zu bauen“.

Der Freigesprochene konnte nicht einmal seine Wohnadresse angeben – er kenne sie nicht. Aber er müsse wegen einer anderen Strafsache „eh bald ins Gefängnis“, sagte der 24-Jährige.

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