Busunfall in der Schweiz: Belgien trauert

Tief betroffen: Der belgische Botschafter in der Schweiz Jan Luykx.
Tief betroffen: Der belgische Botschafter in der Schweiz Jan Luykx. ©EPA
Schock und Trauer in Belgien nach dem schrecklichen Busunglück mit 28 Toten und 24 Verletzten. Premier Di Rupo spricht von einem "sehr traurigen Tag für Belgien" und für Außenminister Reynders ist die Tragödie "unerklärlich".

“Das ist ein sehr trauriger Tag für Belgien”, sagte der belgische Premier Elio Di Rupo am Mittwochmorgen. Einfach “unerklärlich” ist die Tragödie, bei der 22 Schulkinder ihr Leben lassen mussten und weitere in Lebensgefahr schweben, für den belgischen Außenminister Didier Reynders. Seine Gedanken seien nun vor allem bei den Familien der Toten und Verletzten, sagte Reynders. Die Hilflosigkeit der Angehörigen sei umso größer, weil mehrere von ihnen noch nicht wüssten, was mit ihren Kindern passiert sei, sagte der belgische Außenminister, der sich momentan auf einer Auslandreise in Vietnam befindet.

Jan Luykx: “Drama wird ganz Belgien erschüttern”

Betroffen zeigte sich auf der Pressekonferenz der belgische Botschafter in der Schweiz. “Dieses Drama wird ganz Belgien erschüttern”, sagte Jan Luykx. Alle Opfer stammten aus zwei flämischen Bezirken, Brabant und Limburg. Er habe so etwas noch nie erlebt. Ein Unfall in diesem Ausmaß sei schwer fassbar. Im Moment versuche er sich auf praktische Dinge zu konzentrieren. Die Emotionen würden dann hochkommen, wenn er den Familien der Opfer begegne. Einige Angehörige werden noch am Mittwoch im Wallis erwartet. Psychologen werden sie begleiten und betreuen. Botschafter Luykx bedankte sich bei den Walliser Behörden für deren Einsatzbereitschaft und Kooperation. Er sei von den Behörden sehr rasch und transparent über den Unfall informiert worden. Der Walliser Regierungspräsident Jacques Melly sprach den betroffenen Familien sein Beileid aus und von einer “großen Betroffenheit” sowie “immenser Trauer”.

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