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Bush ordnet Ende des Hafenstreiks an

US-Präsident Bush hat am Dienstag die Öffnung der seit zehn Tagen durch Streiks lahm gelegten Häfen an der amerikanischen Westküste angeordnet.

Damit muss die Arbeit wieder aufgenommen werden. Arbeitgeber und Gewerkschaften haben nun 80 Tage Zeit, eine Lösung zu suchen. Bush erklärte, der Streik schade der gesamten amerikanischen Wirtschaft.

Es ist das erste Mal, dass ein US-Präsident mit dem so genannten Taft-Hartley-Act in einen Tarifkonflikt eingreifen will. Das Gesetz erlaubt die vorübergehende Aussetzung eines Arbeitskampfes, wenn nationale Interessen auf dem Spiel stehen und großer wirtschaftlicher Schaden droht. Nach Angaben der Reeder kostet der Stillstand in den 29 Häfen von Seattle bis San Diego die US-Wirtschaft rund zwei Milliarden Dollar (rund zwei Milliarden Euro) pro Tag.

Unmittelbar nach Bushs Ankündigung erklärte eine der wichtigsten Gewerkschaften, ihre Mitglieder seien bereit, die Arbeit ab Mittwoch wiederaufzunehmen. Dafür solle der am 1. Juli ausgelaufenene Tarifvertrag um 30 Tage verlängert werden, teilte die ILWU in Los Angeles mit.

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