Busfahrer mit Handy

Auf den Linien des Wälderbuses wird es in Zukunft keine Umsteigeschwierigkeiten mehr geben: Per Handy können sich die Busfahrer nun verständigen.

Widrige Straßenverhältnisse und dadurch bedingte Verspätungen sind auf den Wälderbus-Linien ab sofort kein Grund mehr, dass Anschlüsse verpasst werden. Über Handy kann der Lenker jetzt seinen Kollegen erreichen, und ihn auf den Umsteigewunsch der Fahrgäste aufmerksam machen. Der Anschlussbus wartet dann.

Die Buslenker wünschten sich eine Kommunikationsmöglichkeit, um sich im Verspätungsfalle untereinander kurz absprechen zu können. Da die Funkverbindungen im Bregenzerwald nur beschränkt funktionieren, wurde das Problem nun auf zeitgemäße Weise gelöst. Jeder Wälderbus-Lenker erhielt von der Regionalplanungsgemeinschaft Bregenzerwald für die dienstliche Kommunikation ein Handy einschließlich Freisprechanlage. Die Handy-Grundgebühr und die Kosten für die Gesprächseinheiten trägt das Postbus-Zentrum Dornbirn.

Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die Lenker pro Tag bis zu fünfzehn Mal untereinander Kontakt aufnehmen. Ulli Valentini, Marketingleiterin des Verkehrsverbundes Vorarlberg: ,,Die Fahrgäste im Bregenzerwald sind begeistert. Wer in einem Bus sitzt, der aufgrund der Straßenverhältnisse eine Verspätung eingefahren hat, aber einen Anschlussbus erreichen muss, meldet das dem Lenker. Dieser ruft dann seinen Kollegen an, damit der Anschlussbus wartet.” Alois Metzler von der Regio Bregenzerwald: ,,Der Handy-Service bewährt sich vorallem im Winter. Niemandem fährt der Anschlussbus mehr vor der Nase davon.”

Auch das Postbus-Zentrum Dornbirn zieht nach den ersten Wochen positive Bilanz. Auf Gruppenanmeldungen oder großes Fahrgastaufkommen kann man auf den Wälderbus-Linien nun flexibel und schnell reagieren. Anstatt einer Leerfahrt wird beispielsweise kurzfristig ein Zusatzkurs eingeschoben. Die Verständigung des Lenkers erfolgt natürlich übers Handy.

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