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Busfahrer mit Faust attackiert

Ein 15-Jähriger musste sich vor Gericht verantworten nachdem er einen Busfahrer attackierte.
Ein 15-Jähriger musste sich vor Gericht verantworten nachdem er einen Busfahrer attackierte. ©VOL.AT/Eckert
15-Jähriger sorgt immer wieder für Ärger, nun erstmals verurteilt

von Christiane Eckert/VOL.AT

Dass es vor allem am Bahnhof in Dornbirn immer wieder Ärger gibt, ist nicht neu. Häufig sind auch Buschauffeure oder Kontrolleure Ziel von Beleidigungen und Angriffen. Heute wurde ein Teenager verurteilt, weil er, mit gerade 15 Jahren, einem Busfahrer mit der Faust wuchtig ins Gesicht schlug. „Ich bin mir hundertprozentig sicher, dass ich ihm eine Watsche und keinen Faustschlag gegeben habe“, beteuert der Angeklagte. Der Busfahrer ist sich aber ebenso sicher, dass es die Faust war und ein anderer, unparteiischer Fahrgast bestätigt zumindest: „Der hat schon ordentlich ausgeholt“.

Hintergrund

Zu dem Fall gibt es eine Vorgeschichte. Bereits zuvor hatte der junge Mann mit dem Busfahrer Probleme. Am besagten Tag der Körperverletzung ging er zum Fahrer und „entschuldigte“ sich. Während dessen holte er allerdings aus und schlug zu. Ein Kollege des Buben soll draußen gerufen haben „Er hat es gemacht, er hat dem jetzt voll eine reingehaun“.

Verurteilt

Der Jugendliche wird zu 480 Euro Geldstrafe, die Hälfte davon bedingt verurteilt. Dem Busfahrer, der nach dem Schlag zehn Tage im Krankenstand war, wurden 2200 Euro Entschädigung bezahlt. Auch die Brille des Chauffeurs ging beim Schlag kaputt. Der Jugendliche gibt sich vor Gericht reumütig, behauptet zumindest, er habe nun sein ganzes Leben gründlich überdacht, wolle ein ganz anderer werden. Die Richterin empfiehlt ihm das auch, denn er hatte bereits in der Vergangenheit zwei Mal mit dem Strafgericht zu tun. Unter anderem auch wegen Körperverletzung. Das Urteil ist rechtskräftig.

(VOL.AT)

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