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Burmesische Militärjunta setzt Journalisten unter Druck

©AP
Das burmesische Militärregime hat die Medien des Landes angewiesen, die gegenwärtigen Massenproteste zu verurteilen. Journalisten wurden vom Pressechef des Regimes, Tint Swe, vor Zuwiderhandeln gewarnt.

Wie der von Exil-Burmesen betriebene Sender „Democratic Voice of Burma“ in Oslo am Mittwoch unter Berufung auf die „Burma Media Association“ (BMA) meldete, hat das Informationsministerium angeordnet, dass alle zugelassenen Publikationen eine Erklärung veröffentlichen, in der sie sich von den Protesten gegen die Diktatur distanzieren. BMA-Präsident Maung Maung Myint habe die Verletzung der Pressefreiheit durch das Militär verurteilt, meldete der Sender.

Journalisten in Burma (Myanmar) riskieren für unabhängige Recherchen massive Drohungen, Schikanen und langjährige Haftstrafen, manchmal sogar ihr Leben (www.rsf.org). Die burmesisch-sprachigen Programme von Voice of America, Radio Free Asia, BBC und All India Radio sind in Burma die wichtigsten Quellen für internationale Nachrichten. In Burma droht eine sieben- bis 15-jährige Gefängnisstrafe für den unerlaubten Besitz eines Modems. Der Internet-Zugang ist stark eingeschränkt.

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