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Bürgernähe wird forciert

Sieben Städte der Region Bodensee sind seit 1998 dabei, Erfahrungen und Kenntnisse im Sinne einer möglichst bürgernahen Verwaltung auszutauschen.

Die Aktivitäten reichen von Bürgermeister-Treffen über gemeinsame Mitarbeiter-Seminare bis zum Austausch von Lehrlingen. An dem von der EU und der Schweiz geförderten Interreg II Projekt „Lernende Verwaltungen“ nehmen die Städte Bregenz, Dornbirn und Feldkirch aus Vorarlberg, Friedrichshafen und Konstanz (D) sowie Kreuzlungen und Schaffhausen (CH) teil.

Bei einem Treffen der sieben Stadtoberhäupter im Vorarlberger Bildungszentrum Schloss Hofen in Lochau bei Bregenz wurde heute, Mittwoch, Zwischenbilanz für das bis Ende 2001 laufende Interreg-Projekt gezogen. Die Fragen und Probleme seien ähnlich, mehr Bürgernähe werde überall umzusetzen versucht. Das sei aber nicht nur Aufgabe der Bürgermeister, sondern der gesamten kommunalen Verwaltung. Information und Motivation der Mitarbeiter sei dabei ein zentraler Punkt, waren sich die Stadtoberhäupter Markus Linhart (Bregenz), Wolfgang Rümmele (Dornbirn), Wilfried Berchtold (Feldkirch), Bernd Wiedmann (Friedrichshafen), Horst Frank (Konstanz), Josef Bieri (Kreuzlingen) und Marcel Wenger (Schaffhausen) einig.

Verbesserte Kontakte zwischen den Städten, Vernetzung und Informationsaustausch vor allem auch auf Ebene der zuständigen Mitarbeiter hätten Entscheidungen – etwa Öffnungszeiten von Bürgerbüros, Verkürzung von Bauverfahren oder den Ankauf und Einsatz von EDV – bereits erleichtert. Die Bürgermeister beschlossen daher, im Rahmen des Projektes „Lernende Verwaltungen“ Mitte April in der ehemaligen Kartause Ittingen bei Frauenfeld (CH) unter dem Motto „Fit für die Zukunft“ eine gemeinsame Motivations-Konferenz für Mitarbeiter aller sieben Städte abzuhalten.

Die Erwartung der Bürger an die Stadtverwaltungen nach weniger „Amt“ und mehr Kundenorientierung würden immer drängender. Die Erfahrungen hätten gezeigt, dass alle Verwaltungen mit ähnlichen Fragen konfrontiert seien. Die Einrichtung von Bürgerservice-Einrichtungen als zentrale Informations- und Anlaufstellen sei ein erster Schritt in Richtung moderne Verwaltung. Kundenorientierung und Bürgernähe lasse sich nicht von oben dekretieren, sie müsse von der Gesinnung der Mitarbeiter getragen sein, betonten die Bürgermeister.

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