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Übung: "Ausnahmezustand" auf der Seebühne Bregenz

Bregenz - Rettungskräfte, Wasserrettung, Feuerwehr und Notärzte waren zur Stelle um einen simulierten Blitzeinschlag mit mehreren Verletzen für den Notfall zu erproben.   | Interview Christoph Schmidt  | Feuerwehr  | Wasserrettung  | Militärhubschrauber  | Blick auf Seebühne 

„Eine Übung stellt im Grunde auch ein gewisses Problem dar, da hier absolute Personalknappheit vorhanden ist. Diese ist im Realfall allerdings nicht gegeben, denn man kann hier im wirklichen Ernstfall viel schneller auf Ressourcen zurückgreifen“, so Christoph Schmidt, Stabschef des Landesrettungskommandos Vorarlberg zur Übung am Samstag.

Übung unter realen Bedingungen

Die Übungsannahme: Bei einer Veranstaltung im kleineren Rahmen auf der Bregenzer Seebühne hatte ein Blitzschlag knapp 50 Personen verletzt. „Die teils schwer verletzten Personen waren dabei natürlich alle auf der Bühne bzw. der Tribüne verteilt“, erklärt der Stabsleiter die Situation. Rund 45 Personen des Roten Kreuzes Bregenz, die Bregenzer Feuerwehren sowie Taucher der Wasserrettung waren in die Übung eingebunden. Unterstützung gab es auch vom österreichischen Bundesheer: Ein Großraum-Sanitätshubschrauber aus Linz nahm an der Übung teil und ermöglichte somit, dass pro Flug rund drei liegende sowie sechs sitzende Patienten in die virtuellen Krankenhäuser abtransportiert werden konnten.

Defizite aufarbeiten

Die Ergebnisse der Übung wurden im Anschluss besprochen, vorhandene kleinere Defizite werden nach jeder Übung aufgearbeitet und optimiert. „Von der Versorgung der Patienten her ist alles super gelaufen. Alle Verletzten konnten in einer sehr guten Zeit versorgt werden, die Zuteilung in die virtuellen Krankenhäuser hat außerdem sehr gut funktioniert“, resümiert Christoph Schmidt.

Die „Opfer“ übrigens stellten großteils Schüler aus dem Privatgymnasium Mehrerau dar. Weiters ließen sich auch die Mitglieder der Feuerwehrjugend Vorkloster, die Jugendrotkreuzgruppe Feldkirch und die Jugendfeuerwehr Lauterach zu „Opfern“ schminken und somit von den Rettungskräften versorgen.

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