Bundesheer-Vizeleutnant soll Amtsstellung missbraucht haben

Laut Anklage sollen Lebensmittel im Wert von 47.000 Euro aus der Truppenküche verschwunden sein.

Am Landesgericht Feldkirch muss sich zurzeit ein 54-jähriger Oberländer wegen Amtsmissbrauchs und Erpressung verantworten. Der ehemalige Beamte ist mittlerweile arbeitslos, in den Jahren von 2010 bis 2013 soll er, als für die Soldatenversorgung Zuständiger, Waren für sich privat auf die Seite geschafft haben. „Mein Mandant hat keinen Amtsmissbrauch oder ein anderes Vermögensdelikt begangen“, ist Verteidiger Bertram Grass überzeugt.

Wirre Anschuldigungen

Neben dem Angeklagten wurde auch einer der zwei Belastungszeugen einvernommen. Doch dieser verstrickte sich in wirre, widersprüchliche Angaben. Der Zeuge lastete dem Angeklagten nämlich auch eine Erpressung an. Doch in den Aussagen vor Gericht ergibt seine Geschichte irgendwie wenig Sinn. Mittlerweile gibt es die verschiedensten Versionen von angeblichem „unter Druck setzen“. Das Verfahren rund um Red Bull, Spaghetti und Tafelöl wird noch lange dauern. Der ehemalige Vizeleutnant erklärte sich bereits zu Beginn des Verfahrens für gänzlich unschuldig. Wie viel Zeit der Prozess noch in Anspruch nehmen wird, ist offen. Vorsitzender Norbert Melter kündigte jedenfalls an, unter Umständen auch  ein grafologisches Gutachten einzuholen.

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