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Bundesheer verkauft acht Propellerflieger

Das Bundesheer verkauft acht Propellerflieger an die Schweizer Firma RUAG. Konkret werden fünf PC-6 und drei PC-7 für 2,5 Mio. Euro veräußert.

Der Vertrag wurde bereits unterzeichnet, die Überstellung der Flugzeuge in die Schweiz erfolgt Ende Juni/Anfang Juli. Die Flugzeuge waren seit Jahrzehnten beim Bundesheer in Verwendung.

Verkauf Teil der Strukturreform

Der Verkauf der Flieger ist Teil einer Strukturreform, bei der sich das Bundesheer von vielen Geräten trennt. So werden bis 2014 rund 750 von derzeit 1.150 gepanzerten Fahrzeugen ausgesondert. Die Panzer werden entweder verkauft, verschrottet oder für die Gewinnung von Ersatzteilen verwendet. Durch die Verwertung werden Einnahmen von 17 Millionen Euro erwartet.

Die Pilatus PC-6, die in Langenlebarn stationiert sind, werden u.a. für Lastabwurf, Krankentransporte, Fallschirmspringen und Löschflüge verwendet. Der PC-7 wird an der Fliegerschule in Zeltweg für die Grund- und Fortgeschrittenenausbildung verwendet. Nach dem Verkauf der acht Flieger bleiben dem Bundesheer zwölf PC-7 und acht PC-6 übrig; und zwar vor allem jene Maschinen, die über eine Zusatz- oder Sonderausrüstung (Außentank, Wüstentauglichkeit) verfügen.

Die RUAG Gruppe ist ein internationaler Technologiekonzern für Aerospace (Luft- und Raumfahrt) und Defence (Sicherheits- und Wehrtechnik) mit Produktionsstandorten in der Schweiz, Deutschland, Schweden, Österreich, Ungarn und den USA.

(APA)

 

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