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Bulldogs angeln nach NHL-Crack

Wegen der Verletzung von Jouko Myrrä ist ein Platz frei. Und den will Dornbirn mit einem NHL-Crack besetzen. Matt Bradley von den Pittsburgh Penguins soll schon am Wochenende für die Bulldogs stürmen.

Der Streik in der NHL macht es möglich, dass auch Dornbirn nach einem Star aus Übersee angelt: Matt Bradley,  26 Jahre alt, rechter Flügel mit 203 NHL-Spielen, 19 Toren, 26 Assists und 164 Strafminuten. San Jose zog den Kanadier 1996 als Nummer 102 im Draft, er verbrachte dort zwei Jahre, in der letzten Saison trug Bradley den Pittsburgh-Dress.

Knapp 300 Spieler aus der besten Liga der Welt haben während des „Lockouts“ in Europa angeheuert, Tendenz steigend. In Form bleiben heißt es für die NHLler, da voraussichtlich die komplette Saison gestrichen wird. In Nordamerika sind die Betätigungsfelder beschränkt – aus vertragsrechtlichen Gründen kommt die AHL für die meisten Spieler nicht in Frage. Also sieht man sich in Europa um. Wie Bradley. Der Mann aus Montreal war vergangene Woche mit einem Klub aus Norwegen in Verhandlung,  aktuell ist auch noch die DEL im Gespräch. Aber Dornbirn-Manager Reinhard Lampert ist zuversichtlich, dass Bradley bei den Bulldogs anheuern wird. „Aaron Lewis, ein ehemaliger Bulldog, war uns behilflich.“ Sollte es wider Erwarten nicht klappen, hat der sportliche Leiter Christian Gross eine Liste mit weiteren NHL-Namen parat.

Finanziell hält sich das Risiko in Grenzen: Das Salär des verletzten Myrrä wird von der Versicherung getragen, mit einer NHL-Größe kann man auch auf gesteigertes Zuschauerinteresse hoffen. Noch ohne Bradley sollen es am Dienstag im Derby gegen Feldkirch rund 3000 Fans werden. Das wären gleich viel wie bei der Partie Davos – Fribourg. Das Spitzenteam aus Graubünden bezahlt mit Joe Thornton (Boston) und Rick Nash (Columbus) zwei Superstars – die beiden würden laut aktueller NHL-Gehaltsliste 6,7 Mio respektive 1,2 Mio Dollar verdienen. Bradley kommt den Pittburghs Penguins im Vergleich mit Thornton um sechs Millionen billiger.

Nationalliga – 10. Runde:
EHC Bregenzerwald – Wr. Eislöwen: 8:1 (1:0,0:1,7:0)
EC Dornbirn – EHC Linz II: 4:2 (0:0,1:1,3:1)
EC Salzburg II – EHC Lustenau: 3:4 (1:3,0:1,2:0)
Kapfenberger SV – EHC Feldkirch 2000: 4:3 n.V. (1:1,2:1,0:1)
EV Zeltweg – EK Zell am See: 3:5 (2:1,1:2,0:2)

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