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Bulgarische Lehrer geschockt wegen Militärübungen in den Gymnasien

Schüler müssen auch Kalaschnikow-Gewehre zusammenbauen.
Schüler müssen auch Kalaschnikow-Gewehre zusammenbauen. ©AP
Die bulgarischen Lehrer sind geschockt: Kurz vor ihrem Rücktritt hat die rechtsgerichtete Regierung eine Gesetzesänderung verabschiedet, wonach im kommenden Schuljahr wieder Militärübungen in den Gymnasien stattfinden sollen. Dabei müssten die Schüler auch Kalaschnikow-Maschinengewehre auseinandernehmen und wieder zusammenbauen, meldet die Tageszeitung "Standart" am Montag.

Die geschäftsführende Vize-Bildungsministerin Mariana Bantschewa bezeichnete das Schulfach als “sinnlos” und verwies auf die Tatsache, dass es in Bulgarien ein Berufsheer gebe. Bantschewa kritisierte, dass die Gesetzesänderungen durch die Hintertür erfolgten – durch Änderungen an der Militärgesetzgebung.

Bezahlt vom Verteidigungsministerium

Die fünf Stunden sollten jeweils in der 9. und 10. Klasse unter der Aufsicht des Klassenlehrers und eines Offiziers stattfinden. Bezahlt werde der Unterricht vom Verteidigungsministerium. Dort begrüßte man die geplanten Militärübungen und berichtete, dass der Studienplan bereits ausgearbeitet werde. (APA)

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