Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Bürgerforum Vorarlberg: Kritik an den Fischermethoden in Bregenzer Bucht

Die Vorwürfe sind harsch, aus der Sicht des Landes jedoch unbegründet.
Die Vorwürfe sind harsch, aus der Sicht des Landes jedoch unbegründet. ©DPA (Symbolbild)
Bregenz - Im Bürgerforum Vorarlberg wird Kritik an den Fischereimethoden in der Bregenzer Bucht laut. Laut Nikolaus Schotzko von der Abteilung für Landwirtschaft gibt es dazu keinen Anlass.

Im Bürgerforum Vorarlberg gibt es harsche Kritik an den Fischereimethoden in der Bregenzer Bucht. “Es ist eine Frechheit, dass im Bilgeri-Fischerrevier auch Zander in der Schonzeit entnommen werden dürfen”, wirft der Bürgerforumsnutzer vor. Er warte nur darauf, bis sich ein Schwimmer in den Netzen verfängt – vielleicht werde dann gehandelt und festgesetzt, “dass die Netze nicht nur 20 Meter vom Ufer gesetzt werden”.

Beifang unvermeidlich

Auslöser für die Aufregung dürfte die neue Konkurrenz der Angelfischer sein, vermutet Nikolaus Schotzko von der Abteilung Landwirtschaft des Landes Vorarlberg. Seit Jänner ist das Revier an einen Berufsfischer verpachtet, zuvor waren die Angelfischer in dem privaten Revier unter sich. Die Kritik an dessen Methoden kann Schotzko nicht nachvollziehen. “Egal, welche Maschenweite man bei Netzen verwendet, ein gewisser Beifang ist unvermeidlich”, betont er. Dies gelte auch für die Schonzeit.

Platzverweis durch Aufseher

So darf der Zander im Bodensee in den Monaten April und Mai nicht gefangen werden. Jedoch erst, wenn der Beifang in den Netzen trotz angepasster Maschenbreite mehr als 50 Prozent der Fangmenge ausmache, müsse der staatliche Fischereiaufseher einschreiten. Dieser spreche dann ein Platzverbot für den Fischer aus. “Laut meinem Wissenstand war dies zu Beginn der Schonzeit einmal der Fall”, so Schotzko. Seitdem habe es keine Probleme mehr mit dem Berufsfischer gegeben.

Netze bis ans Ufer erlaubt

Die Position der Netze sind aus der Sicht des Landes nicht zu beanstanden. “Netze sind vom Gesetz her eigentlich bis ans Ufer erlaubt, solange sie ausreichend gekennzeichnet sind und keine Gefahr für den Menschen besteht”, so Schotzko. Als Kennzeichnung sind Bojen mit fünf Liter Auftrieb am Beginn und Ende der Netze vorgesehen, die Länge des einzelnen Netzes beträgt 100 Meter. Auch sonst sei die Situation in der Bregenzer Bucht nicht anders als in den restlichen Bodensee-Revieren.

Beitrag ist bekannt

Martin Bilgeri sind die Vorwürfe gegen den Berufsfischer im Bürgerforum ebenfalls bekannt. Er ist der Eigentümer des Reviers, das sich im Grunde auf die gesamte Bregenzer Bucht erstreckt. Er werde der Sache nachgehen, die Kritik selbst ist aus seiner Sicht gegenstandslos. Im Jänner habe man dem Fischer noch die fachliche Qualifikation in Abrede gestellt. Nun soll er in den ersten drei Monaten mehr gefangen haben als so mancher Berufsfischer als Jahresfang angeben würde.

Diskutieren Sie im Bürgerforum mit

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Bregenz
  • Bürgerforum Vorarlberg: Kritik an den Fischermethoden in Bregenzer Bucht
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.