Budget Dornbirn: 46,3 Mio. Investitionen trotz Corona

Bürgermeisterin Andrea Kaufmann spricht sich trotz Pandemie für Reinvestitionen in die Wirtschaft Dornbirns aus.
Bürgermeisterin Andrea Kaufmann spricht sich trotz Pandemie für Reinvestitionen in die Wirtschaft Dornbirns aus.
Im VOL.AT-Interview gewährt Bürgermeisterin Andrea Kaufmann Einblick in die Finanzplanungen der größten Stadt Vorarlbergs. "Maßvoll und zielgerichtet": So lautet die Budgetvorgabe der Stadt Dornbirn, der dann am 14. Dezember der Stadtvertretung vorgelegt wird.

"Maßvoll und zielgerichtet": So lautet die Budgetvorgabe der Stadt Dornbirn, der dann am 14. Dezember der Stadtvertretung vorgelegt wird.Trotz der schwierigen Situation rund um die Pandemie beschreitet die Messestadt einen investitionsfreudigen Weg. Mit einem erwirtschafteten Überschuss von 12,1 Mio. Euro schnürt Dornbirn ein Investitionspaket von insgesamt 46,3 Mio. Euro. Im Vordergrund stehen Projekte in den Bereichen Gesundheit, Bildung oder Kinderbetreuung. "Maßvoll sind wir bei den Ausgaben der laufenden Verwaltung; zielgerichtet bei den Investitionen in die weitere Entwicklung unserer Stadt", berichtet Bürgermeisterin Andrea Kaufmann. "Als attraktiver Wirtschaftsstandort wird die Stadt von den nach wie vor positiven Daten der Unternehmen profitieren. "Dornbirn hat es immer wieder geschafft, aus Krisenjahren gestärkt hervorzugehen. Angesichts der aktuellen Zahlen und Prognosen können wir davon ausgehen, dass uns das auch diesmal gelingen wird."

Neuverschuldung und Grundankauf

Die Rücklagen belaufen sich auf rund 33 Millionen Euro. Die Verschuldung wird um rund 5,2 Millionen Euro ansteigen. 6,1 Millionen Euro sind für Grundankäufe vorgesehen. Damit setzt sich die Entwicklung der vergangenen Jahre fort: Die Neuverschuldung, die unterhalb der Inflationsrate liegt, resultiert ausschließlich aus dem Ankauf von Grundflächen, was sich wirtschaftlich gesehen auf lange Sicht positiv auswirken wird. Mit den Darlehen, die von der Stadt aufgenommen werden, werden seit Jahren ausschließlich neue Vermögenswerte geschaffen. Dem aktuellen Schuldenstand von rund 197,3 Millionen Euro steht ein beachtliches Vermögen von rund 300 Millionen Euro gegenüber.

Überblick über die Kosten für die
wichtigsten Projekte in Dornbirn

Hochbau

  • Krankenhaus (unter anderem Geburtenhilfe und CT) - 4.078.000,-
  • Ausweichschule Fischbach - 7.500.000,-
  • Turn- u. Veranstaltungshaus/Kinderhaus Haselstauden (Baukosten gesamt ca. 28 Mio.) - 1.710.000,-
  • Volksschule Forach Planungen -  500.000,-
  • Kindergarten Niederbahn - 590.000,-
  • Feuerwehrhaus Hatlerdorf – Wettbewerb - 150.000,-
  • Tiefgarage Bahnhof (SVS) - 300.000,-
  • Umbau Bürgerservice - 250.000,-
  • Instandhaltungen Gebäude inkl. Gesundheitsbetriebe - 4.098.400,-

Tiefbau                      

  • Neubau Gemeindestraßen - 2.150.000,-
  • Neubau Kanal  - 2.350.000,-
  • Kanalmanagement - 680.000,-
  • Wasserleitungen (u.a. BA 21/22) - 895.000,-
  • Neubau Brücken (Rappenlochbrücke) - 3.500.000,-
  • Rappenloch – Räumung, Sicherheitsmaßnahmen Staufensee - 500.000,-
  • Schweizerstraße, Radweg A14, Landschaftsplanung - 300.000,-
  • Sanierung Dornbirner Ache u.a. Ufermauersanierung - 600.000,-
  • Öffentliche Beleuchtung inkl. Umrüstung LED - 500.000,-
  • Wettbewerb Campus Brücke - 150.000,-
  • Skateplatz - 570.000,-
  • Projekt Stadtspuren - 1.000.000,-

Situation Ortskern Haselstauden

Angesichts der Neustrukturierung rund um den Ortskern Haselstauden fordert eine Elterninitiative eine moderne Verkehrslösung, um die Sicherheit am Schulweg für die zahlreichen Kinder und Jugendlichen zu gewährleisten, VOL.AT berichtete.

Auch wurde der Ruf nach einer Begegnungszone nach Wolfurter Vorbild laut. Bürgermeisterin Andrea Kaufmann kennt die Situation und gibt den besorgten Eltern volle Rückendeckung. Da es sich aber um eine Landesstraße handle, seien ihr vonseiten der Stadt aber teilweise die Hände gebunden.

Alle Infos zur Corona-Pandemie im VOL.AT-Special.

(VOL.AT)

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