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Buchpräsentation: „Wort ond Bildr“

Das neu erschienene Buch „Wort ond Bildr“ von Anton Amann und Detlef Willand enthält Erzähltes, Erlebtes und Gehörtes aus dem Tal der Breitach. Es ist eine feine Sammlung mit witzigen, intelligenten aber auch kritischen Texten in Prosa und Lyrik, aus dem Kleinwalsertal. Illustriert wurde das Buch mit Holzschnitten des Walser Künstlers Detlef Willand.

Der gebürtige Walser Anton Amann sammelt seit rund zehn Jahren Walser Sprüche, Gehörtes und Erzähltes. Amann fasst diese Begebenheiten zusammen in dem er sie knapp und bündig mit einer Prise Witz und Humor in wenigen Sätzen auf den Punkt zu bringt. Gerade diese schnörkellose Geradlinigkeit, so Anton Amann, sei ein wesentliches Merkmal des Walser Dialekts. „Man kann kurz und bündig sagen was man meint“.

Als gebürtiger Mittelberger musste Amann mit jungen 14 Jahren seine Heimat verlassen und landete schließlich als Universitätsprofessor in Wien. Trotz jahrzehntelanger Abwesenheit hat Amann den Kontakt zur Heimat und zur Walser Sprache nie aus den Augen verloren und seinen unverfälschten Walser Dialekt aus seiner Kindheit bis heute bewahrt.

Als Ruheständler ist es ihm nun ein Anliegen, sich um die im Verschwinden begriffene Mundart zu kümmern. „Die Sprache sagt viel über die Menschen, die Kultur und deren Charakter aus.“ Und gerade diese Sprache soll nicht in Vergessenheit geraten und sollte für die Nachfahren unbedingt dokumentiert werden. Mit dem Buch „Wort ond Bildr“ hat Amann dazu einen Beitrag geleistet.

„Wort ond Bildr“ von Anton Amann und Detlef Willand. 90 Seiten, Burmänta-Verlag, 6993 Mittelberg; ISBN 978-3-9500206-8-7; Preis 17 Euro

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