Brutale Attacke mit Eisenstange in Vorarlberg: Prozess vertagt

Der Prozess wurde vertagt
Der Prozess wurde vertagt ©VOL.AT
Feldkirch - Ein Schwerverletzter und altbekannte Zwillingsbrüder als Verdächtige. Altbekannter Straftäter beschäftigt wieder einmal die Justiz.

Von Christiane Eckert

Dieses Mal geht es in der Anklage gegen den 34-jährigen Türken um absichtlich schwere Körperverletzung. Im Sommer vergangenen Jahres wurde ein Landsmann von ihm vor seiner Haustüre in Lustenau mit einer Eisenstange brutal zusammen geschlagen. Er erlitt einen Ellenbruch, mehrere Rippenbrüche und einige Rissquetschwunden. Zwei Maskierte seien es gewesen, einen habe er eindeutig erkannt. Und das sei sein Kollege gewesen, den er seit rund 20 Jahren kennt, mit dem er aber in letzter Zeit kein gutes Verhältnis gehabt habe, so das Opfer.

Geld als Motiv

Der Angeklagte, der sieben Vorstrafen hat, behauptet, in der Türkei gewesen zu sein. Eine Verwechslung mit seinem eineiigen Zwillingsbruder steht im Raum. Wieder einmal. Es ist nicht das erste Mal, dass sich der Mann diese wirklich frappierende Ähnlichkeit zum Vorteil machen könnte. Bereits in der Vergangenheit musste die Justiz schon hin und wieder „passen“. Das Opfer habe versucht, ihm 300.000 Euro abzuluchsen, dafür, dass er seine belastende Aussage zurück zieht, so die Behauptungen des Angeklagten. Wegen weiter notwendiger Zeugenaussagen wurde der Prozess vertagt.

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