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Britische Weltumseglerin im Pazifik aus Seenot gerettet

Goodall ist die einzige Frau im Rennen sowie die jüngste Teilnehmerin
Goodall ist die einzige Frau im Rennen sowie die jüngste Teilnehmerin ©AP
Die britische Weltumseglerin Susie Goodall ist zwei Tage nach dem Kentern ihrer Jacht im Pazifik vor der Küste des chilenischen Kap Hoorn gerettet worden. Das teilte die chilenische Küstenwache am Freitag bei Twitter mit. "Auf dem Schiff!!!", war auch auf dem Twitterkonto der 29-Jährigen zu lesen.
Seglerin in Seenot
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Laut einem Bericht des britischen Senders BBC wurde Goodall bei stürmischer Wetterlage und hohen Wellen von einem Frachtschiff aufgenommen. Die Crew der “Tian Fu” habe sie mit einem Kran an Bord gehoben. Das Schiff war demnach auf seinem Weg von China nach Argentinien für die Rettung der jungen Frau umgeleitet worden.

Goodall hatte als Soloseglerin an dem Golden-Globe-Rennen teilgenommen, als ihr Boot am Mittwoch 2.000 Meilen westlich von Kap Hoorn kenterte und seinen Mast verlor. Seitdem trieb die Jacht auf den Wellen. Bis zu ihrer Havarie lag sie auf dem vierten Platz des Bootsrennens.

“Das sind in der Tat fantastische Neuigkeiten”, sagten die Veranstalter des Bootsrennens nach der Rettung auf ihrer Webseite und dankten Kapitän und Crew des Frachters.

Erst Ende September war Solo-Weltumsegler Abhilash Tomy im Indischen Ozean gerettet worden. Der 39-jährige Inder wurde auf halber Strecke zwischen Afrika und Australien von einem französischen Schiff an Bord genommen. Zuvor waren schon andere Teilnehmer des Rennens in Seenot geraten. Der Niederländer Mark Slatts ging nach Presseberichten sogar über Bord, konnte sich aber dank einer Leine selbst retten.

Das Golden Globe Race ist eine 30.000 Seemeilen lange Weltumrundung. Die Segler wollen dabei ein legendäres Rennen von 1968 wiederholen: Sie nutzen Nachbauten der damaligen Boote und haben bis auf Kommunikationsgeräte keine moderne Technik an Bord. Goodall ist die einzige Frau im Rennen sowie die jüngste Teilnehmerin.

Die Segler, die durchkommen, werden Ende Februar oder Anfang März wieder zurück in Frankreich erwartet – nach einer Strecke von insgesamt etwa 30.000 Seemeilen (etwa 55.000 Kilometern).

(APA/dpa)

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