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Bürgermeister gegen Zwangskindergarten für Zweijährige

Feldkirch - Die Forderung des Grünen Nationalratsabgeordneten Harald Walser, dass für alle österreichischen Kinder künftig bereits ab dem zweiten Lebensjahr der Besuch des Kindergartens Pflicht sein solle, stößt bei den Bürgermeistern der Regio Vorderland – Feldkirch auf Ablehnung.

„Die Kindergartenpflicht ab zwei ist ein wenig intelligenter Vorschlag“, urteilt Regio-Obmann Bürgermeister Josef Mathis im Namen seiner zwölf Kollegen. Diese Idee sei die Fortführung bisheriger Konzepte der Bildungspolitik, die Verantwortung möglichst früh dem Gemeinwesen zu übertragen.

Ein genereller Zwang zum Kindergartenbesuch nehme keinerlei Rücksicht auf unterschiedliche Familiensituationen. Er implementiere sogar, dass Sprachförderung in der eigenen familiären Umgebung nicht möglich und auch nicht wünschenswert sei.

Wenn man sich die Überlegungen Walsers fortdenke, müssten die Kinder künftig wohl schon im Kreißsaal von der öffentlichen Hand abgeholt werden. „Arme Kinder!“, kommentiert dazu Mathis.

Erschreckend an diesen und ähnlichen Wortspenden sei aber auch, dass Forderungen nach neuen Betreuungseinrichtungen gänzlich ohne Prüfung der Finanzierbarkeit erhoben werden.

Aus der Sicht der 13 Regio-Gemeinden ist es wichtig, die Angebote und Möglichkeiten an Sprachförderungen weiter zu verbessern und entsprechende Anreize zu schaffen, dass diese Angebote auch angenommen werden.

„Der Zwang zum Kindergartenbesuch ab dem zweiten Lebensjahr ist aber kein gangbarer Weg“, erklärt Bürgermeister Mathis.

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