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Bürger setzen sich für historisches Erbe ein

Archivbild
Archivbild ©VMH
Hohenems. Bewohner und Anrainer der Hohenemser Altstadt haben sich zu einer Initiative zusammengeschlossen, um die Nibelungenstadt aufbauend auf dem historischen Erbe als Kulturstadt voranzubringen.

Gerade bei den anstehenden Bauprojekten im Hohenemser Zentrum sind die Interessen der Anrainer stark betroffen. Aus Sorge, vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden, haben sich acht engagierte Hohenemser entschlossen, die „Altstadtinitiative“ ins Leben zu rufen.

Die acht Gründungsmitglieder der Initiative wollen nun durch gemeinsames Auftreten ihren Standpunkt unterstreichen. Ihre Hauptanliegen betreffen die Themenkreise Schlossplatzgestaltung, „Löwen“-Saal, Entwicklung der Marktstraße sowie gestalterische Aspekte der Altstadtentwicklung. So ist vorgesehen, alle Anrainer des Schlossplatzes zu einer eigenen Arbeitsgruppe einzuladen, um gemeinsam ein Nutzungs- und Funktionskonzept zu erarbeiten. „Das gemeinsame Vorgehen soll Planungssicherheit schaffen“, so die Initiatoren der Altstadtinitiative.

Ein weiteres wichtiges Anliegen ist die anstehende Sanierung des ehemaligen Gasthauses „Löwen“ am Schlossplatz. Die Initiative setzt sich für eine Minimalvariante ein, durch die Einsparungen von mindestens 1,5 bis zwei Millionen Euro zu erzielen wären. Die derzeit von der Stadtführung favorisierte Variante stelle für die in den letzen Jahren in Hohenems entstandenen Veranstaltungsorte wie Pfarrsaal, Salomon-Sulzer-Saal, Markus-Sittikus-Saal und Otten Gravour eher eine Konkurrenz dar denn eine Ergänzung. Besonders kritisiert wird, dass die Möglichkeit der Nutzung des Markus-Sittikus-Saales durch die Hohenemser Kulturvereine beim „Löwen“-Nutzungskonzept nicht berücksichtigt worden sei.

Generell gehört es zu den zentralen Zielen der Altstadt­initiative, auf eine behutsame äußere Gestaltung der Altstadt hinzuwirken. Deshalb soll den Hausbesitzern ein Sanierungsbeauftragter für Gestaltungsfragen zur Seite gestellt werden. Als Beispiel, wie es eben nicht sein sollte, nennen die Aktivisten der Initiative die in ihren Augen unglückliche Gestaltung des Sitzplatzes beim Konzett-Haus (siehe Foto).

Um ihre Anliegen zu untermauern, hat die Altstadt­initiative nun eine Unterschriftenaktion gestartet. Alle Anrainer der Altstadt werden um ihre Unterstützung gebeten. Inzwischen haben über 60 Personen durch ihre Unterschrift die Aktion unterstützt.

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