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Bremsdefekt verantwortlich

Christian Klien hat im Freien Freitag-Training für den Formel-1-Grand-Prix von Brasilien doch keinen Fahrfehler begangen. „Als ich aufs Bremspedal stieg, war das ein Gefühl, als würde man die Handbremse ziehen“.

Der Vorarlberger, der in der zweiten Session in Kurve zehn auf dem 4,309 km langen Autodromo Jose Carlos Pace in Interlagos mit der Heckpartie seines Red-Bull-Boliden heftig in die Reifenstapel gekracht war, wurde Opfer eines Bremsdefekts.

“Über Nacht haben die Ingenieure festgestellt, dass es ein Elektronikproblem gab. Deshalb hat die Bremse nicht richtig funktioniert. Als ich aufs Bremspedal stieg, war das ein Gefühl, als würde man die Handbremse ziehen. Deswegen hat es das Auto auch so blitzartig weggedreht“, erklärte Klien, der den Crash im Gegensatz zu seinem Auto völlig unbeschadet überstand, nach den beiden Samstag-Trainings.

„Ich spüre keinerlei Nachwirkungen. Ich glaube, der Unfall hat wilder ausgeschaut, als er es war“, betonte der Hohenemser, der in den Sessions drei und vier die Plätze zwölf bzw. elf belegte und damit beide Male vor seinem schottischen Teamkollegen David Coulthard (15. und Zwölfter) lag.

„Wir haben hier wegen der vielen Bodenwellen Probleme mit der Balance. Auch die Reifen funktionieren nicht optimal. Vor allem bei den Longruns ist das Auto sehr nervös. Ich erwarte daher ein schwieriges Rennen“, erläuterte Klien, der die „anspruchsvollen Strecke“ bei Sao Paulo mag, im Gegensatz zur Stadt. „Die ist ziemlich gefährlich. Wir halten uns deshalb entweder im Hotel oder auf der Rennstrecke auf.“

Die schnellste Samstag-Zeit im Freien Training markierte McLaren-Mercedes-Pilot Kimi Räikkönen in 1:11,929. Doch bereits unmittelbar hinter dem Finnen folgte WM-Spitzenreiter Fernando Alonso (Renault/+0,181 Sek.), dem am Sonntag selbst bei einem Räikkönen-Sieg bereits Platz drei genügt, um sich vorzeitig zum jüngsten Weltmeister der Formel-1-Geschichte zu krönen.

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