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"Bregenzer Meisterkonzert"

Das renommierte Barock-Kammerorchester "The English Concert" spielte am Freitag unter Andrew Manze das "Bregenzer Meisterkonzert" und betörte mit Mozarts Violinkonzert KV 216.

„Wenn jetzt der Frühling nicht über den Winter siegt, dann verstehen wir die (Musik)Welt nicht mehr.“ Mit solchen meteorologischen Bildern versuchten begeisterte Besucher des „Bregenzer Meisterkonzerts“ ihren Enthusiasmus zu umschreiben. Nach zwei Stunden Haydn, Bach und Mozart – exzellent interpretiert durch „The English Concert“ unter Andrew Manze – verließ das animierte Publikum die Werkstattbühne des Festspielhauses.

Neben einer gleichermaßen filigran-durchsichtig und kontrastreich gespielten Sinfonie Nr. 64 von Joseph Haydn und zwei Sinfonien des Vorklassikers und Bach-Sohnes Carl Philipp Emanuel (1714-1788) standen zwei Werke des Jahresregenten Wolfgang Amadeus Mozart im Zentrum des Konzertabends. Im „Adagio und Fuge“ (KV 546) zeichneten Manze und English Concert Mozarts Reverenz vor Altmeister Johann Sebastian Bach einfühlsam nach. Absoluter Höhepunkt des Abends jedoch war Orchesterchef Manze als innig, aber unpathetisch geigender Solist in Mozarts Violinkonzert Nr. 3 KV 216: Großer Beifall für Andrew Manze und sein Orchester.

Die nächsten Termine des von Trevor Pinnock 1973 gegründeten und seit 2003 von Andrew Manze geleiteten English Concert sind Wien (18.3.), Budapest (19.3.), Köln (21.3.), Berlin (22.3.)

Der von der Kulturabteilung der Landeshauptstadt mit Unterstützung der Bank Austria Creditanstalt und der Vorarlberger Illwerke veranstaltete Zyklus Bregenzer Meisterkonzerte wird am 23. April mit einem Gastspiel der St. Petersburger Philharmonie unter Yuri Temirkanov mit Werken von Prokofjew, Schostakowitsch und Mussorgski fortgesetzt. Die Saison 2005/05 beschließen am 17. Mai „Concerto Köln und Ensemble Sarband“ mit Werken von Mozart, Beethoven, Lanner und Johann Strauß.

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