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Bregenzer Meisterkonzert: "Messias"

Georg Friedrich Händels 1742 in Dublin erstaufgeführtes Meister-Oratorium „Messias“ („Messiah“) ergreift und begeistert auch nach über einem Vierteljahrtausend. Diesmal im Bregenzer Festspielhaus.

Vorausgesetzt natürlich, das berühmte „Halleluja“ und andere barocke Ohrwürmer werden von kompetenten Musikern und Sängern interpretiert. Diese Vorgabe erfüllen die Akademie für Alte Musik Berlin und der RIAS-Kammerchor Berlin, die zur Zeit mit Dirigent Daniel Reuss zwischen Potsdam (10.12.) und Antwerpen (21.12.) gewissermaßen auf vorweihnachtlicher und durchaus erfolgreicher Herbergsuche in Europa unterwegs sind.

Am gestrigen Mittwochabend gastierten die Berliner Spitzenensembles im Rahmen der „Bregenzer Meisterkonzerte“ mit „Messias“ in (alt)engischer Originalsprache im ausverkauften Festspielhaus. Im ersten der drei Teile des Händel-Werkes ist gewissermaßen ein kleines Weihnachtsoratorium mit dem luftig-leichten Chor-Höhepunkt „For unto us a child is born“ (denn es ist uns ein Kind geboren) samt dem strahlenden „Wonderful, Counsellor“ (wunderbarer Ratgeber) integriert. Chor, Orchester und Solisten wurden nach zweieinhalb Stunden grandiosem Händel’schem Entertainment mit herzlichem Beifall und begeisterten Bravorufen gefeiert.

Dirigent Daniel Reuss führte die kamermusikalisch durchsichtig, bei Bedarf aber auch strahlend-pompös aufspielende Akademie für Alte Musik und den mit stupender Intonationssicherheit und Wortdeutlichkeit brillierenden RIAS-Kammerchor. Vor diesem hochkarätigen Hintergrund fügten sich die vier Vokalsolisten wie exzellente Chorsänger dem Gesamteindruck ein: Die holländische Sopranistin Johannette Zomer, der britische Bass David Wilson-Johnson, der Berliner Tenor Jan Kobow und die norwegische Mezzosopranistin Marianne Beate Kielland, die Rezitative und Arien an Stelle eines Countertenors sang. Nach Bregenz führt die „Messias“-Tournee auch nach Bourges (17.12.), Amsterdam (19.12.), Utrecht (20.12.) und Antwerpen.

Die „Bregenzer Meisterkonzerte“ werden von der Kulturabteilung der Landeshauptstadt mit Unterstützung der Bank Austria Creditanstalt sowie der Vorarlberger Illwerke und Kraftwerke AG veranstaltet. Den nächsten Termin am 21. Jänner 2005 bestreiten die Wiener Symphoniker unter Maestro Georges Pretre. Am 14. Februar dirigiert Kurt Masur das Orchestre National de France, am 14. April kommt die Tschechische Philharmonie Prag unter Zdenik Macal an den Bodensee und zum Abschluss der Konzertreihe im Festspielhaus spielen am 18. Mai Mischa Maisky (Cello), Vadim Repin (Violine) und Nikolai Lugansky (Klavier).

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