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Baustelle Seestadtareal: Geschäftsbetreiber bangen um Existenz

Seestadt Parkplatz in Bregenz
Seestadt Parkplatz in Bregenz ©VOL.AT/Simon Vonbank
Bregenz - Mit dem Bau der Seestadt und dem Wegfall von rund 300 Parkplätzen wird sich die Parkplatzsituation weiter verschärfen. Die Geschäftsbetreiber in der Innenstadt fürchten starke Umsatzeinbußen und sogar Existenzprobleme.
Umfrage: Das sagen die Bürger
Stimmen der besorgten Geschäftsleiter

Jeder zehnte Parkplatz in Bregenz befinden sich auf diesem Areal. Bis zur Fertigstellung der Seestadt Bregenz und der dazugehörigen Tiefgarage mit rund 1.000 Parkplätzen, wird dieser Teil fehlen. “Die Stadt Bregenz arbeitet derzeit an einem Konzept, um dies bestmöglich zu lösen”, erklärt Thomas Häckel, Geschäftsführer der Wirtschaftsgemeinschaft Bregenz. Die bisherige Parkplatzsituation sei optimal, er zeige sich zuversichtlich, dass hier ein guter Weg gefunden wird.

Geschäftsleute fürchten um Existenz

“Der Wegfall wird sicherlich zu Geschäftsrückgängen führen”, sagt Oskar Hämmerle vom Salon Hämmerle. Christoph Sögner vom Restaurant Montfort verdeutlicht: “Für uns wird es ganz schlimm werden, weil die Baustelle bis zu zwei Meter an unser Restaurant heranreichen wird. Dadurch fallen auch sämtliche Plätze im Gastgarten weg”. Daher hofft er, mit den Arbeitern der Baustelle einen entsprechenden Umsatz zu machen und dadurch einen Teil auszugleichen. Seiner Ansicht nach wird es die komplette Innenstadt treffen, sofern kein vernünftiges Verkehrskonzept gefunden wird. “Das wird gravierende Schäden beim Einzelhandel in Bregenz anrichten”, versichert Juwelier Cemal Zengin. Er glaubt sogar, dass durch den Bau der Seestadt einige Geschäfte schließen müssen. Dies sei vor allem auch von der Dauer der Baustelle abhängig. Die Bauzeit soll nach aktuellem Stand zwei bis zweieinhalb Jahre dauern.
Eric Thiel vom Stadtmarketing in Bregenz geht davon aus, dass ein Konzept bis Sommer steht. Erst dann möchte er sich dazu äußern. “Ich will nicht spekulieren”, so Thiel.

Auch Bürger rechnen mit Problemen

“Die Parkplatzsituation ist jetzt schon nicht zufriedenstellend”, erklärt Manuela Steger. Arnold Mitteregger schlägt vor, Parkplätze außerhalb der Stadt zu nutzen und entsprechende Shuttlebusse einzusetzen.

Baubeginn 2013

Prisma-Vorstand Bernhard Ölz rechnet mit einem Baubeginn im ersten Halbjahr 2013. Derzeit sei man vor allem mit technischen Fragen beschäftigt. Die Bauzeit soll zwei bis zweieinhalb Jahre betragen, abhängig unter anderem von den Grundverhältnissen. Die Gesamtinvestition belaufe sich nach aktuellem Stand auf rund 90 bis 100 Millionen Euro. Teil des Projekts ist eine zweigeschossige Tiefgarage mit etwa 1.000 Stellplätzen.
Neben den 10.000 Quadratmetern Büro- und Wohnfläche wird 12.000 Quadratmeter Einzelhandelsfläche geschaffen. Die Verhandlungen mit den verschiedenen Geschäften laufen derzeit noch.

Meinungsumfrage in Bregenz:

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Stimmen der besorgten Geschäftsleiter:

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