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Bregenzer Achsiedlung bietet Kindern und Jugendlichen drei Sommerprojekte an.

Die Mädchen schreiben übers nahe Jugendzentrum „Westend"
Die Mädchen schreiben übers nahe Jugendzentrum „Westend" ©VN/Matt
Bregenz (VN-tm) Der zwölfjährige Philip Lais motzt gerade ein ramponiertes Mountainbike auf. Mario José Posch (15) hat seine Liebe für den roten Renner entdeckt. Viel mehr als der Rahmen ist zwar nicht übrig. Aber das macht nix. Im Container findet sich so gut wie jedes Ersatzteil.

Taschengeld

Der Container steht auf dem Bregenzer Parkplatz der Firma Blum. Gabi Hörl-Anselmi und Maria Mauga vom Stadtteilbüro hatten gleich mehrere Ideen für Sommerprojekte, sodass Kinder und Jugendliche aus der Achsiedlung sich nicht nur in der Fahrradwerkstatt ein bisschen Taschengeld erarbeiten können: Wöchentlich nähen Mädchen unter Anleitung der Schneiderin Andrea Hötzendorfer im ehemaligen Bürgertreff Taschen für den heurigen Weihnachtsmarkt.

Andere grübeln am Computer der PC-Werkstatt über einem Artikel für den nächsten Stadtteilboten. Gabi Winkler gibt Tipps. Unterm Jahr unterrichtet sie Schüler am Gymnasium Blumenstraße in Sport und Informatik. Hier taucht sie wie die anderen Projektleiter auch in eine etwas andere Welt ein.

Aus Alt mach Neu

Die Fahrradwerkstatt am Parkplatz hat inzwischen Zaungäste gefunden. Thomas Haselberger hat eben den passenden Sattel für Philips Rad entdeckt.

Der Informatiker betreut die Jungs, die aus rund 20 „Radwracks“ neue Räder basteln. Das Rohmaterial hat der Hausmeister der Achsiedlung eingesammelt. Blum steuerte bei, was seit Monaten auf firmeneigenen Radständern dahindämmerte. Niemand hat die Räder mehr haben wollen. Das ändert sich jetzt.

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