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"Bregenz zwei Schritte voraus"

Vor zwei Jahren wechselten die nunmehrigen Bregenz-Handballer Roland Schlinger und Konrad Wilczynski von West Wien ins Ländle. Im Meisterduell treffen sie ab Freitag auf ihren Ex-Klub.

Die Professionalität und der hohe Stellenwert des Handballsports in Vorarlberg hatten die beiden Wiener 2002 in den Westen gelockt. „Hier kann man sich aufs Handballspielen konzentrieren”, meint Konrad Wilczynski. „Bregenz ist einfach zwei Schritte voraus.” Anfang der 90er Jahre verlief das Gefälle noch in die umgekehrte Richtung. West Wien galt als die Hochburg des Männer-Handballs und war insbesondere in der Jugendarbeit federführend. “Dann erfolgte ein großer Umbruch im negativen Sinn. Mittlerweile wird fast überhaupt kein Wert mehr auf die Nachwuchsarbeit gelegt,” erklärt Roland Schlinger

Immerhin kennt Schlinger die meisten West-Wien-Spieler noch aus seiner Jugendzeit. „Bis auf den Torhüter und den linken Aufbauspieler habe ich noch mit allen zusammengespielt”, so der 21-Jährige, „und der jetzige Spielertrainer Igor Butulja war auch damals schon mein Trainer.” Er kennt die 3-2-1-Deckung nach eigenen Angaben im Schlaf und auch an Taktik und Spielzügen hat sich nicht viel verändert. „Klar, dass man da einen kleinen Vorteil hat”, meint Konrad Wilczynski, der wieder fit fürs Finale ist.

Der Fan-Faktor
Dem Hinspiel am Freitag ab 18.30 Uhr in der Handball-Arena Rieden-Vorkloster folgt am 17. Mai das zweite Finalspiel in Purkersdorf. Statt in die größere Wiener Stadthalle B auszuweichen, zieht es West Wien vor, in der Heim-Halle zu spielen. „Wohl, weil sie dort schon einmal gegen uns gewonnen haben”, vermutet Roland Schlinger, „auch kommt das kleinere Feld ihrer aggressiven Spielweise entgegen.” Nachteile befürchtet Konrad Wilczynski dadurch aber nicht. „Die Halle ist egal, wichtig sind die Fans. Und es werden schließlich so viele Bregenzer mitfahren, dass wir wohl 50 Prozent der Tribünen füllen”, kann der 22-Jährige der Sache sogar Positives abgewinnen.

Angst davor, vom Wiener Publikum ausgepfiffen oder gar beschimpft zu werden, hat keiner der beiden. „Solche Dinge gehören eben im Sport dazu”, meint Wilczynski. “Aber eigentlich möchte ich noch gar nicht so weit denken. Zuerst werden wir uns im Heimspiel den taktischen Vorteil holen und vor unserer eigenen super Kulisse den ersten Punkt setzen.”

A1 Bregenz Handball – UHK West Wien
Sporthalle Rieden, Freitag, ab 18.30 Uhr, live in TW1

Links zum Thema:
Handball Liga Austria
HC Bregenz
West Wien

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