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Bregenz wird österreichische „Hauptstadt"

Anlass ist der 54. Städtetag, der vom 26. bis 28. Mai in Bregenz im wahrsten Sinn über die Bühne geht: Wichtigster Veranstaltungsort ist nämlich das Festspielhaus.

Bundespräsident Thomas Klestil nimmt morgen, Mittwoch, Nachmittag an der Eröffnung der Jahreshauptversammlung des Österreichischen Städtebundes durch den Wiener Bürgermeister Michael Häupl (S) in dessen Funktion als Städtebund-Präsident teil.

Veranstalter ist der Österreichische Städtebund als Interessenvertretung der 250 größeren Städte und Gemeinden Österreichs. Dem Städtebund gehören alle Gemeinden mit mehr als 10.000 Einwohnern an, insbesondere alle Bezirks- und Landeshauptstädte. Mit rund 700 Teilnehmern wird in Bregenz ein Teilnehmerrekord erwartet. Das Eröffnungsreferat zum Tagungsmotto – „Starke Städte im größeren Europa” – hält der Politologe Anton Pelinka.

Kernthema des 54. Städtetages sind voraussichtlich die knappen kommunalen Finanzen. Die Städte haben bereits in der Vorwoche in Richtung der Finanzausgleichsverhandlungen den beziehungsvollen Slogan formuliert: „Wer mehr leistet, muss mehr kriegen.”

Am Donnerstag tagen Arbeitskreise über Finanzen, Österreich-Konvent und Verwaltungsreform. Am Freitag geht der aus Vorarlberg stammende Vizekanzler und Infrastrukturminister Hubert Gorbach (F) in einem Referat auf das Thema „Der Bund – Partner für die Städte” ein. Eine Podiumsdiskussion unter der Leitung des Wiener Vizebürgermeisters und Finanzstadtrats Sepp Rieder beschließt den Städtetag: Auf dem Podium diskutieren Finanzstaatssekretär Alfred Finz, der Bregenzer Bürgermeister und Städtebund-Vizepräsident Markus Linhart, der Linzer Finanzstadtrat Johann Mayr, die Innsbrucker Bürgermeisterin Hilde Zach und der Salzburger Bürgermeister und Städtebund-Vizepräsident Heinz Schaden.

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