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Bregenz wird für immer mehr Kinder aus Deutschland zum Geburtsort

Am LKH Bregenz gebären auch immer mehr Frauen aus Deutschland.
Am LKH Bregenz gebären auch immer mehr Frauen aus Deutschland. ©VOL.AT/Hartinger (Symbolbild)
Bregenz/Lindau - Gut jedes elfte Neugeborene aus dem Kreis Lindau kommt in Bregenz auf die Welt. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass Frühgeburten und Kleinkinder nicht in Lindau behandelt werden können.

1.054 Kinder wurden 2013 in Bregenz geboren. Ein nicht unbeträchtlicher Anteil der Eltern stammt dabei aus dem nahen Ausland: Die Eltern von 49 Kindern gaben deutsche Adressen als Wohnort an und kamen nur für die Geburt nach Vorarlberg. Somit liegt Deutschland auf Platz sechs der Herkunftsorte bei den Geburten am LKH Bregenz, knapp hinter Hörbranz mit 50 Geburten.

Tendenz steigend

Die Deutschen stellen mit 96 Geburten außerdem die mit Abstand größte Ausländergruppe dar. Fast jedes elfte in Bregenz geborene Kind hatte die deutsche Staatsbürgerschaft. Zum Vergleich: 2003 hatten nur 34 in der Landeshauptstadt geborene Kinder deutsche Eltern, bis 2006 hatte sich deren Zahl bereits auf 66 verdoppelt. Tendenz steigend.

Keine Frühchenstation in Lindau

Der Hauptgrund für die vielen Geburten deutscher Kinder am LKH Bregenz liegt in Lindau. Zwar gibt es an der Asklepios Klinik Lindau eine Gebärstation mit zwölf Betten. 400 Kinder aus dem Kreis Lindau erblicken hier jährlich das Licht der Welt. Doch mangelt es sowohl an einer Neonatologie, auf der Frühchen behandelt werden können, als auch an einer Kinderstation. Risikoschwangerschaften und Kleinkinder werden daher oft an das Klinikum in Friedrichshafen überwiesen – oder an das grenznahe LKH Bregenz.

Kosten trägt Versicherung

“Man kann hier von einer engen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit sprechen”, erklärt Andrea Marosi-Kuster von der Krankenhausbetriebsgesellschaft. Die Kosten für die Behandlung trägt dabei die Krankenversicherung des Patienten. “Die Eltern müssen eine Kostenübernahme durch ihren Versicherungsträger vorlegen”, so Marosi-Kuster. Und zwar in der Regel vor dem wahrscheinlichen Geburtstermin.

(MRA)

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