Bregenz eröffnet "Fußgängerzone neu"

Bregenz befindet sich im Eröffnungsfieber: Auf das Festspielhaus folgt am Freitag die Fußgängerzone, aber auch Piemont- und Bauernmarkt locken Besucher an.

Am Freitag, 14. Juli, wird die neue Fußgängerzone eröffnet. Programm gibt es dabei von 11 bis 23 Uhr. Von 9 bis 18 Uhr findet außerdem der Bauernmarkt statt, von 10 bis 22 Uhr (am Samstag von 9 bis 16 Uhr) bringen 13 Piemonteser Produzenten beim Piemont-Markt am Inselplatz das Beste aus Küche und Keller nach Bregenz. Ab 11 Uhr spielt die Stadtmusik Bregenz auf und um 12 Uhr eröffnet Bürgermeister Markus Linhart, assistiert von Stadtrat Roland Frühstück und Baudirektor Bernhard Fink, die neu gestaltete Fußgängerzone.

Und so geht es dann weiter, Schlag auf Schlag, jede Stunde wartet eine neue Attraktion für Groß und Klein auf die Besucher. Einer der Höhepunkte am Nachmittag ist um 16 und 18 Uhr die Präsentation der Weltgymnaestrada am Leutbühel durch die Turnerschaft Wolfurt. Natürlich gibt es auch Gewinnspiele und Musik vom Feinsten. Zur Feier des Tages halten alle Geschäfte in der Fußgängerzone bis 21 Uhr geöffnet.

Froh ist natürlich auch der Bregenzer Baudirektor DI Dr. Bernhard Fink, dass er damit „seine“ zweite Großbaustelle abschließen kann, nachdem in der Woche zuvor das Festspielhaus die Feuertaufe bestanden hat: „85 Sattelschlepper haben die 2000 Quadratmeter Granitsteine nach Bregenz gebracht“, macht er die Größe des Bauvolumens deutlich. Die ganze Infrastruktur unter der Straße wurde erneuert bzw. ergänzt, von der Telekommunikation über Strom- und Telefonleitungen bis hin zur Regenwasserentwässerung und zur Kanalsanierung.“ Die Kosten für die Umgestaltung der Fußgängerzone beliefen sich auf 1,05 Millionen Euro.

Und das Bregenzer Stadtoberhaupt: „ Die Kaiserstraße ist die erste Adresse unserer Stadt und mit ihrer Sanierung ist uns ein Projekt gelungen, das sich wirklich sehen lassen kann. Was mich besonders freut, ist, dass diese Neugestaltung mit Bürgern und Anrainern geplant wurde. Die sanierte Kaiserstraße ist das Ergebnis eines umfangreichen Bürgerbeteiligungsverfahrens und ich glaube, dass es erstmals wirklich gelungen ist, eine offene, vom Bürger wirklich gesteuerte Planung, durchzuführen. Es gibt natürlich noch ein paar Kinderkrankheiten, aber auch hier werden wir gemeinsam mit den Bürgern und Anrainern eine gute Lösung finden.“

Und was kostet so ein Eröffnungsfest? „Dieses wird zum Großteil von der Wirtschaft selbst durchgeführt und bezahlt. Die Stadt steuert dazu 15.000 Euro bei und keinen Cent mehr“, so Bürgermeister Linhart.

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