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Braucht die Messe mehr Parkplätze?

Am letzten Messetag wurden die Wiesenparkplätze teilweise geöffnet.
Am letzten Messetag wurden die Wiesenparkplätze teilweise geöffnet. ©Josef Hagen
Nach der Herbstmesse wird im Rathaus diskutiert.

Dornbirn. Bei jeder Publikumsmesse flammt die Diskussion über die unbefriedigende Parkplatzsituation rund ums Messegelände neu auf. Bei der Herbstmesse sorgte das Wetter dafür, dass die kritischen Stimmen lauter wurden: Die Wiesenparkplätze standen unter Wasser und konnten deshalb kaum benützt werden. Ob zusätzliche befestigte Parkplätze gebaut werden, wird im Rathaus derzeit überlegt.

Bei Großveranstaltungen auf dem Messegelände mit Tausenden Besuchern sind die vorhandenen Parkplätze schnell besetzt. Insgesamt stehen laut Messe nämlich nur 970 befestigte Abstellflächen inklusive Tiefgaragen zur Verfügung. Wenn, wie auf der Herbstmesse geschehen, die rund 740 Wiesenparkplätze wegen Nässe nicht geöffnet werden können, wird die Parkplatzsuche zur Geduldsprobe. Dann müssen Autofahrer weiter entfernte Abstellflächen ansteuern. Für Gerald Loacker von den Neos ein Unding, das sich die Stadt selbst eingebrockt hat: „Millionen werden in neue Hallen gebuttert, parallel dazu wird kein einziger Parkplatz geschaffen. Privaten Projekten mit diesen Dimensionen schreiben die Behörden ausreichenden Parkraum vor. Für ein Bauprojekt von Stadt und Land gilt das anscheinend nicht.“ Wer davon ausgehe, dass die Besucher von Abendveranstaltungen wie Konzerten in überwiegendem Ausmaß auf Fahrräder oder Zubringerbusse ausweichen, sei in hohem Maß realitätsfern.

Bürgermeisterin Andrea Kaufmann sieht das etwas anders: „Bei drei oder vier Großveranstaltungen pro Jahr muss es möglich sein, das Problem anders zu regeln.“ Die Stadtchefin ist überzeugt, dass in solchen Fällen die öffentlichen Verkehrsmittel innerhalb kurzer Zeit viele Menschen aufs Messegelände bringen können. Bei der Herbstmesse hat das funktioniert: Rund 60 Prozent der 75.000 Besucherinnen und Besucher reisten per Bahn und Bus an.

Grundstück für Parkplätze?

Platz für zusätzliche Parkplätze wäre vorhanden. Östlich des Messeeisstadions verfügt die Stadt über ein rund 10.000 Quadratmeter großes Grundstück, das für eine große Abstellfläche verwendet werden könnte. Laut Stadtplanungsreferent Martin Ruepp wird seit einem Jahr darüber diskutiert. Es soll auch schon Planungsentwürfe geben. Im Herbst werde man sich wieder zusammensetzen, kündigt Ruepp eine weitere Diskussionsrunde an.

Die erforderlichen Widmungen für die Schaffung eines Parkplatzes stehen allerdings noch aus. Während eine Umwidmung kein Problem sein dürfte, stellt man sich nicht nur im Rathaus die Frage, ob es sinnvoll ist, ein teures Grundstück, das auch für Betriebe geeignet wäre, als Parkplatz nutzen.

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