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"Brauchen ordentlichen Gehaltsabschluss"

Zentralbetriebsratsvorsitzende Astrid Breuß: "Kritischer Punkt ist erreicht".
Zentralbetriebsratsvorsitzende Astrid Breuß: "Kritischer Punkt ist erreicht". ©Bilderbox / Symbolbild
Feldkirch - "Wir haben einen sehr kritischen Punkt erreicht, die Stimmung unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Landeskrankenanstalten ist schlecht. Mit einem Schulterklopfen ist es nicht mehr getan", bringt die Vorsitzende des Zentralbetriebsrates der Vorarlberger Landeskrankenanstalten, Astrid Breuß, die aktuelle Situation in den Landesspitälern auf den Punkt.

“Was wir dringend brauchen, ist ein ordentlicher Gehaltsabschluss, der vor allem den Kolleginnen und Kollegen in den unteren Einkommensstufen mehr als das bloße Überleben sichert”, so Breuß.

Selbst nachdem 2010 bei den Vorarlberger Landesbediensteten die automatische Teuerungsabgeltung abgeschafft wurde, zeigten sich die Beschäftigten genügsam: Der Gehaltsabschluss des vergangenen Jahres war mehr als mager, so Astrid Breuß weiter.

Gleichzeitig stiegen aber die Anforderungen in den Gesundheitsberufen weiter sprunghaft an: Den dort Tätigen werden Tag für Tag, Nacht für Nacht und Wochenende für Wochenende extreme Leistungen abverlangt: “Deshalb muss es diesmal für die Bediensteten nicht nur eine Teuerungsabgeltung, sondern eine echte Reallohnerhöhung geben”, erklärt Breuß im Hinblick auf die Lohnverhandlungen, die Ende November mit der Landesregierung über die Bühne gehen werden.

Zusätzlich verschärft wird die angespannte Situation in den Gesundheitsberufen durch die geografische Lage Vorarlbergs und die hohen Lebenshaltungskosten: “Viele Kolleginnen und Kollegen überlegen sich bereits, ob sie ins benachbarte Ausland abwandern sollen, weil sie dort bessere Möglichkeiten angeboten bekommen.”

(Aussendung: GÖD LV9 Landeskrankenanstalten Vorarlberg)

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