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Brandserie in Vorarlberg

Die Serie an Großbränden in Vorarlberg setzte sich auch am Samstag fort: In Au im Bregenzerwald fiel ein Sägewerk einem Feuer zum Opfer.

Ursache war Funkenflug nach Schweißarbeiten, die ein Arbeiter bei einer Maschine durchgeführt hatte. Der angerichtete Sachschaden beträgt nach Angaben des Besitzers mindestens eine Million Euro.

Das Feuer breitete sich auf das gesamte Objekt aus und konnte von dem Arbeiter, der mit einem bereitgestellten Wassereimer vorsorgen wollte, nicht mehr bekämpft werden. Nach der Verständigung der Feuerwehr blieb ihm nur noch Zeit, einen Gabelstapler und einige andere Gegenstände in Sicherheit zu bringen. Explosionsartig, so die Feuerwehr, hätte sich der Brand auf den Dachstuhl und bis in den Kellerbereich des Sägewerks ausgebreitet.

Glück im Unglück hatten die Mieter eines Hauses in Gaschurn im Montafon. Durch unsachgemäße Befeuerung eines Ofens in der Stube hatte sich in einem Stapel Brennholz, der unmittelbar daneben gelagert war, ein Schwelbrand entwickelt. Durch die starke Rauchentwicklung waren die Mieter alarmiert und es gelang ihnen, noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr die Täfelung der Wand zu entfernen und das Feuer mit Wasser zu löschen.

Am 25. und 26. Dezember waren in Vorarlberg bei Großbränden zwei Personalunterkünfte zerstört und dabei acht Personen zum Teil schwer verletzt worden.

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